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Da kommt er! Die Mädchen und Buben machten große Augen, als Weihbischof Bernhard Haßlberger in Gestalt des Heiligen Nikolaus in den Freisinger Mariendom einzog.

Viele Familien waren gekommen

So schön war die Nikolausfeier im Mariendom

Freising – Das Brauchtum am Nikolaustag wird auch vom Verein für Stadtheimatpflege in Freising hoch gehalten: Am Vorabend des 6. Dezember kam der Heilige Mann in den Mariendom, wo er von vielen Freisinger Familien mit kleinen Kindern empfangen wurde. Und die durften natürlich nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

Standesgemäß mit Mitra, Bischofsstab und Bischofsgewand zog Weihbischof Bernhard Haßlberger in Gestalt des Heiligen Nikolaus in den Dom ein. Zuvor hatte Rudolf Goerge die Besucher mit Liedern und kleinen Erzählungen in das vorweihnachtliche Geschehen eingeführt. Die Kinder der Musikgruppe „Freisinger Stadtpfeiffer“ stimmten mit Nikolausliedern und adventlichen Weisen auf die Feier ein. Von den vielen Legenden, die sich um den Schutzheiligen der Seefahrer, Armen und Kinder ranken, berichtete Goerge genauso wie vom echten Bischof in Freising. Haßlberger spendete schließlich den Kindern den Segen – ganz so, wie es auch sein berühmter Vorgänger vor über tausend Jahren in Myra, dem heutigen Demre in der Türkei, getan haben soll. Der Segen sei die Zusage von Gott, dass er seine schützende Hand über jeden halte, betonte der Freisinger Weihbischof. 

Die Kleinen lauschten den Klängen und Geschichten andächtig. Aber das Schönste kam natürlich zum Schluss: Am Domausgang hatten die fleißigen Helfer des Vereins Stadtheimatpflege Säckchen mit einer schönen Nikolaus-Überraschung vorbereitet. So musste kein Kind mit leeren Händen nach Hause gehen.

Maria Martin

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