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Die Führungsmannschaft der Freisinger Jungen Union mit Dominik Gradwohl, Lars Reichert, Marcus Fleischmann (JU-Ortsvorsitzender), Christopher Bergmann, Anna Hauner, Jürgen Mieskes, Robert Gattringer, Fabian Fellersmann, Stefan Kremmer und Martin Hauner (JU-Kreisvorsitzender).

Jahreshauptversammlung

JU Freising spricht sich für Transgourmet aus

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Die JU Freising hat sich für Transgourmet ausgesprochen. Lob gab es zudem von Kreisvorsitzendem Martin Hauner für Ministerpräsident Horst Seehofer.

Wenn es nach dem Kreisvorsitzenden der Freisinger Jungen Union geht, dann muss Horst Seehofer Ministerpräsident bleiben. Denn die CSU in Bayern stehe – anders als CDU und SPD in anderen Bundesländern – nur deshalb so gut da, weil Seehofer in der Frage der Flüchtlingskrise „über sich hinausgewachsen“ sei, sagte Martin Hauner. Seine Empfehlung bei der Jahreshauptversammlung des JU-Ortsverbandes Freising am Freitag: „Seehofer soll nochmal antreten.“ Eine Nachfolgerdiskussion brauche man jetzt nicht.

Nachdem also Hauner den Blick in eine Welt, „die in Unordnung geraten ist“, geworfen und „Jamaica-Koalitionen“ als „abstruse Farbenkombination“ im politischen Spektrum eingeordnet hatte, widmete man sich den lokalen Themen. Martin Hauners Appell an die JU’ler in der Stadt Freising: „Mitglieder werben, Inhalte besetzen.“

Ortsvorsitzender Marcus Fleischmann hörte das wohl: 55 Mitglieder zähle der JU-Ortsverband derzeit (allerdings nur 15 weibliche). Im vergangenen Jahr habe man einen Eintritt und fünf Austritte zu verzeichnen gehabt – wobei die Weggänge mit der Gründung des neuen JU-Ortsverbandes Ampertal zu erklären seien. Als großen Erfolg werteten Fleischmann, Hauner und die JU die beiden Veranstaltungen unter dem Motto „Freisinger G’schichten“ – Aktionen, mit denen man Lokalgeschichte lebendig halten und das Bewusstsein für die Heimat schärfen wolle.

Politisch habe sich die JU Freising, so Fleischmann, klar für die Ansiedlung des Großlogistikers Transgourmet in den Clemensängern ausgesprochen. Grund: Für Großprojekte wie Westtangente, Innenstadtsanierung und Asamsanierung müsse das Geld ja auch irgendwoher kommen. Und dass manche Bürger so ein Projekt wie Transgourmet nicht wollten, sei „ganz normal“.

Bei der Jahreshauptversammlung regte die Vorsitzende der Freisinger Frauenunion, Heike Kirst, eine engere Kooperation zwischen FU und JU an: Zum einen benötige die FU mit ihrem Altersdurchschnitt von 65,6 Jahren unbedingt jungen Nachwuchs, der aus der JU kommen könne. Zum anderen sei es doch möglich, Veranstaltungen gemeinsam zu organisieren und sich so Arbeit und Kosten zu teilen. Denn laut Kirst habe auch die FU kaum Geld. Die JU verfügt nach einem Plus von rund 150 Euro im Jahr 2015 derzeit über 258 Euro in der Kasse.

Bei der Jahreshauptversammlung wurden Lars Reichert und Stefan Kremmer zu Besitzern gewählt.

Lesen Sie dazu einen Kommentar von Manuel Eser.

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