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Die neue Führungscrew der Freisinger wasserwacht mit (v. l ) Marcel Dichtl (Technischer Leiter), Anna-Maria Lenz (Jugendleiterin), Bernhard Lange (2. Vorsitzender), Sarah Hierhager (3. Jugendleiterin), Vorsitzender Moritz Westermeier, Andreas Dörner (3. Vorsitzender), Angelika Breitner (Kassenwart), und Korbinian Buckl (2. technischer Leiter). 

Moritz Westermeier kommt für Katja Scherbaum

Wachwechsel bei der Wasserwacht

In kritischen Situationen sind sie unverzichtbar, die ehrenamtlich Tätigen in der Wasserwacht Ortsgruppe Freising. Als Rettungsschwimmer, Sanitätshelfer, Schwimmlehrer, Ausbilder oder auch Taucher waren die 80 Mitglieder im vergangnen Jahr aktiv. Nach vier Jahren an der Spitze der Vorstandschaft gab Katja Scherbaum bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend ihr Amt als 1. Vorsitzende ab.

Freising Bestimmendes Thema im letzten Jahr sei der Neubau des Freisinger Kombibades gewesen, bilanzierte die scheidende Vorsitzende. Viel Verhandlungsgeschick sei nötig gewesen, um die zukünftige Belegung der Bahnen mit den Stadtwerken abzusprechen. Auch bei der Gestaltung der einzelnen Bauabschnitte am Pullinger Weiher sei die Expertise der Ortsgruppe gefragt gewesen. Dies alles ehrenamtlich zu leisten, sei mit ihrer beruflichen Tätigkeit nicht mehr in Einklang zu bringen, erklärte Scherbaum ihren Rückzug aus der Führungsriege. Sie habe ihr Amt mit Herzblut ausgefüllt, die Fülle der Aufgaben könne sie jedoch nicht mehr mit dem Anspruch erfüllen, den die Mitglieder erwarten dürften.

Mit 15 Erste-Hilfe-Leistungen sei 2016 ein Rückgang bei den Alarmierungen zu verzeichnen gewesen, berichtete die Technische Leiterin Monika Meißner. „Das waren sieben weniger als 2015.“ Kräftig zugelegt habe man allerdings bei der Abnahme der Rettungsschwimmerzeichen, betonte 2. Vorsitzender Bernhard Lange. 57 Schüler hätten sich dafür qualifizieren lassen. Große Hilfsbereitschaft zeigte die Ortsgruppe im vergangenen Jahr für ihr Mitglied Niclas Kiepe. Wie mehrfach berichtet, muss für den 16-Jährigen aus Kirchdorf ein passender Stammzellenspender gefunden werden. Zeitgleich zur Typisierung im Februar erwirtschafteten die Wasserwachtler mit einem Kuchenverkauf eine Spende in Höhe von 2500 Euro, die der Stiftung Aktion Knochenmarkspende zur Verfügung gestellt wurde.

Die „Wachablösung“ im Vorstand erfolgte im Anschluss an die Berichte. Als neuen Vorsitzender bestätigten die Mitglieder Moritz Westermeier.

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