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Für eine attraktivere Altstadt setzt sich die Aktive City Freising ein. Und das wurde im Rahmen des Sommerfests am Freisinger Schafhof gefeiert.

Sommerfest Aktive City freising

„Wir müssen zusammenhalten“

Freising - Anpacken und umkrempeln – das ist der Leitgedanke der Aktiven City Freising (ACF). Der Verein, der sich für eine starke Innenstadt engagiert, hat in den kommenden Monaten wichtige Aufgaben zu bewältigen. Beim Sommerfest am Europäischem Künstlerhaus stand allerdings das gemeinsame Beisammensein im Vordergrund.

Als ein „bunt gemischtes Potpourri“ bezeichnete Max Kirchmaier die Mitglieder des Vereins bei der Begrüßung im Schafhof. Ob Einzelhändler, Anwohner, Handwerker oder Freiberufler - die derzeit 107 Unterstützer leisten einen großen Beitrag zur Realisierung gesetzter Ziele. „Heute ist jeder Ehrengast“, verkündete der Vorsitzende. Die ACF sieht sich selbst als Vermittler und Ratgeber, sowohl für die Stadt Freising als auch für Bürger und Anwohner, die sich für den Gestaltungsprozess der Domstadt interessieren und sich daran beteiligen möchten.

 Für Kirchmaier sei die Innenstadt die Visitenkarte Freisings, auch für umliegende Gemeinden und Ortsteile. „Die Stadt besteht aber nicht nur aus dem Domberg, sondern auch Weihenstephan oder Neutstift“, stellte er klar. „Es ist das Herz Altbayerns, das muss schlagen und pulsieren.“ So wünscht sich Kirchmaier für die Domstadt „ein fettes, urbanes Leben, das Spaß macht“. Zudem verwies Kirchmaier auf den Pop-Up-Store vor, der von der Ob eren Hauptstraße in den Asamtrakt übersiedelt ist und seine Feuertaufe beim jüngsten Lichtforum. Hier erhalten Bürger und Besucher der Domstadt Informationen rund um die Stadt, zum Beispiel über aktuelle Baustellen und Stadtpläne, aber auch Einkaufsmöglichkeiten. „Wir bieten also eine aktive Öffentlichkeitsarbeit“, sagte Kirchmaier in seiner Begrüßung. Verschiedene Veranstaltungen, ein integrierter Future-Store, bei dem neue Kassensysteme ausgestellt werden, oder die Zusammenarbeit mit diversen Unternehmern runden das Programm ab. So werden in Kooperation mit dem Kulturverein „Modern Studio Freising“ Gedichte kalligrafisch auf die Schaufenster geschrieben. „Damit möchten wir die Solidargemeinschaft in der Innenstadt stärken“, erklärt der ACF-Vorsitzende.

 „Wir müssen zusammenhalten, um etwas bewegen zu können.“ Auch OB Tobias Eschenbacher richtete sich an die anwesenden Gäste. Für ihn sei das Fest kein Arbeitstreffen, sondern eine positive Gelegenheit, mit allen zusammen zu kommen, sich auszutauschen und das Netzwerk zu erweitern. Er bedankte sich bei der Stadt Freising für die durchweg gute Zusammenarbeit und Unterstützung. „Nur so können die Bürger informiert werden.“ Die nächsten Wochen werden laut den beiden Vorsitzenden zu einer stressigen Angelegenheit: Vor allem die verschiedenen Umbaumaßnahmen beanspruchen schon jetzt die Geduld aller Beteiligten.

„Doch wir werden das trotzdem alles locker angehen“, versprach Kirchmaier. „Die nächsten Jahre werden zeigen, dass sich all unsere Arbeit und Mühe gelohnt hat.“ Als erste Etappe nannte Kirchmaier die Baumaßnahmen an der Heiliggeistgasse: Bereits Ende dieses Jahres sollen die Resultate sichtbar sein.

Anna Schledzinski

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