Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Bitte stehen lassen! Der „Geschmückte Gürtelfuß“, eine Pilzart aus der Familie der Schleierlingsverwandten, ist giftig. Wer sich in solchen Fragen unsicher ist: Die LWF bietet auch außerhalb der Ausstellung Pilzberatungen an.

Waldtag Bayern in Freising

Wissen, wo’s herkommt

Freising - Rund 200 interessierte Besucher kamen vor kurzem zum Waldtag der Vertreter der bayerischen Forstwirtschaft ins Zentrum Wald- Forst-Holz nach Weihenstephan. „In Zeiten von Globalisierung und weltweiten Warenströmen wollen die Menschen wieder wissen, wo ihre Lebensmittel und Produkte herkommen“, betonte Forstminister Helmut Brunner in seiner Festrede.

Der Waldtag Bayern griff vor allem auch das Thema Regionalität in der Forstbranche auf. Regionale Prozesse können durch das Leader-Programm gefördert werden. Bürger, Interessengruppen, Fachverbände und auch die Wirtschaftsunternehmen könnten so gemeinsam Entwicklungskonzepte gestalten, hieß es auf der Fachtagung.

Bei der Lokalen Aktionsgruppe Wein, Wald Wasser etwa spielt der Wald eine zunehmend wichtige Rolle für die nachhaltige Entwicklung der Region. Regionalität sei ein Marketinginstrument – in der Lebensmittelbranche nichts Neues. Mit Holz „aus der Region für die Region“ lasse sich das auch auf die Forstwirtschaft übertragen. Doch wie kann man Regionalität am Produkt überprüfen? Genau dafür sei, nicht zuletzt auf Initiative bayerischer Politiker, das sogenannte PEFC-Regionallabel entwickelt worden. Die PEFC-Zertifizierung stehe für nachhaltige Forstwirtschaft. Und mit dem neuen Label eben auch für Holz mit ganz konkreter Herkunft – zum Beispiel für heimisches Holz aus dem bayerischen Oberland.

Die Nationalpark-Gemeinde Neuschönau im Bayerischen Wald geht hier vorbildlich voran und zeigt, dass Naturschutz und Holzverwendung kein Widerspruch sein müssen. Bürgermeister Alfons Schinabeck legt großen Wert darauf, dass die Kinder bereits in der Grundschule den handwerklichen Umgang mit Holz erlernen. Denn bei zunehmender Digitalisierung und Urbanisierung müsse der Umgang mit Holz und das Handeln im Wald der Gesellschaft wieder erklärt werden.

Die Veranstalter des Waldtags – die Vertreter der bayerischen Forstwirtschaft – repräsentieren mit ihren 21 Vereinen und Verbänden den gesamten Forstbereich in Bayern: von den privaten, kommunalen und staatlichen Waldbesitzern über die Berufsvertretungen und die Forschung bis hin zur Staatsregierung. Ein solch ungewöhnliches Spektrum, das hier in Freising geboten wurde, sei in Deutschland einmalig, wurde beim Waldtag betont.

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