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Alter Wirt Fahrenzhausen: Das Ziel ist klar, der Weg bleibt fraglich

Fahrenzhausen - Das muntere Variantenspiel geht weiter: Am Montag hat der Gemeinderat in Fahrenzhausen jetzt doch wieder weitere Alternativen zur Sanierung des Alten Wirts ins Rennen geschickt.

Das Ziel ist immer das gleiche: Der denkmalgeschützte Alte Wirt soll revitalisiert und saniert werden, es soll eine Art neue alte Dorfmitte entstehen. Immerhin: Über das Ziel ist man sich im Gemeinderat einig. Doch wie man es erreicht, das ist ein langer Weg mit vielen Umwegen und Abzweigungen. Als man in die Planungen einstieg, wurden dem Gemeinderat vier Varianten vorgelegt, wie man das Gasthaus und den angrenzenden Stadl umbauen und nutzen könnte. Das war im September 2015, als Architektin Rita Obereisenbucher im Gremium Lösungen vorstellte, die zwischen 850 000 Euro und 2,45 Millionen Euro kosten würden. Dann gab es Gespräche bei der Regierung, in denen klar wurde, dass Neubauten – beispielsweise das geplante Mittelgebäude – viel geringer bezuschusst würden als Umbauten im Bestand. Im Dezember 2015 wurde den Gemeinderäten deshalb eine fünfte Lösung präsentiert, die zwar einen Neubau vorsehe, der aber auch gefördert würde, weil er für den Erhalt des Alten Wirts zentral sei. Geschätzte Kosten dafür: 1,625 Millionen Euro. Was dann im Dezember beschlossen wurde, war Folgendes: Die neue Variante (Nummer 5) und die Variante 1 (die einfachste Lösung für 860 000 Euro, bei der nur ein kleiner Teil des Stadls saniert würde) sollen weiterverfolgt werden.

Ins Auge gefasst wurde auch, dass man Variante 1 näher untersuche. Das ist nun geschehen. Die Folge: Es gibt eine Variante 1A und eine Variante 6. Lösung 1A sieht zusätzlich zu Variante 1 vor, dass im kleinen Gewölbe des Nebengebäudes ein Saal für den Ganzjahresbetrieb und eine Snackküche samt Ausschank für Saal und Biergarten eingebaut wird. Geschätzte Kosten: 1,05 Millionen Euro. Variante 6 sieht ebenfalls wie Variante 1 aus, nur dass die bisherigen Wohnungen im Obergeschoß des Hauptgebäudes als Saal genutzt werden sollen. Geschätzte Kosten: 1,27 Millionen Euro.

Jetzt ist man also wieder bei vier Varianten, die – so der knappe 9:7-Beschluss am Montag im Gemeinderat – auf Zuschüsse aus dem Städtebauförderprogramm hin abgeklopft werden sollen.

Einstimmig hingegen fiel der Beschluss darüber aus, ob die Gemeinde Mitglied in einem Verein zur „Förderung der Freundschaft zwischen dem Landkreis Freising und der Stadt Weifang, Shandong, China“ werden soll, den Landrat Josef Hauner zur Wiederbelebung der Städtepartnerschaft angeregt hatte. Eine Mitgliedschaft Fahrenzhausens wurde mit 0:16 Stimmen abgelehnt.

Andreas Beschorner

Rubriklistenbild: © dpa

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