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Revitalisierung geplant

Alter Wirt in Fahrenzhausen wird zum Millionenprojekt

Alle Jahre wieder muss Fahrenzhausen eine „Bedarfsmitteilung“ an die Regierung von Oberbayern schicken, um sicherzustellen, dass man Mittel aus der Städtebauförderung für die „Belebung des Ortskerns – Revitalisierung des Alten Wirts“ bekommt.

Fahrenzhausen – Für 2018 steht für den „Alten Wirt“ ein Architektenwettbewerb an, für den die Gemeinde 86 700 Euro eingesetzt hat. „Den werden wir heuer wohl hinkriegen“, so Bürgermeister Heinrich Stadlbauer, aber mehr dürfte seinen Worten zufolge nicht passieren. Richtig losgehen wird’s dann wohl in 2019, wobei für die ersten Baumaßnahmen 100 000 Euro eingeplant sind. Der größte Brocken kommt dann 2020. Hier meldete die Gemeinde der Regierung von Oberbayern 900 000 Euro und 2021 werden es nochmal 605 000 Euro sein, die für die Revitalisierung des Alten Wirts notwendig seien.

Eine neue Grundsatzdebatte über die Notwendigkeit des Vorhabens versuchte Bürgermister Stadlbauer zu unterbinden. „Wir haben mit großer Mehrheit hier im Gemeinderat für das Projekt gestimmt, die Diskussion brauchen wir nicht mehr zu führen.“ Man habe sich bei der Sanierung des „ältesten Gebäudes in Fahrenzhausen“ nicht für die teuerste Lösung entschieden. Gewissheit werde aber erst das Ergebnis des Wettbewerbs bringen. Stadlbauer war überzeugt, mit der Aktivierung des Ortszentrums und der Wirtschaft ein nachhaltiges Projekt für die Gemeinde zu schaffen. Gegen vier Stimmen votierte der Gemeinderat für die vorgelegten Zahlen, die als „Bedarfsermittlung“ an die Regierung gemeldet werden. 

Heinz Mettig

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