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Mächtig Rauch ging auf, als es die Wenger Böllerschützen zum 30. Jubiläum ordentlich krachen ließen.

Böllerschützen Weng

Ein lautes Jubiläum

Die Böllerschützen des „Schützenvereins Ampertal Weng“ gehören zu den ältesten im Landkreis. Zum 30. Jubiläum der Abteilung des Vereins kamen daher auch zahlreiche Böllergruppen aus der Umgebung, um mit den Fahrenzhausenern zu feiern.

WengIm Dezember 1987 hat sich zum ersten Mal eine Gruppe von 15 Leuten getroffen – zum sogenannten „Christkindanschießen“. Das war die Geburtsstunde der Böllerabteilung der Fahrenzhausener Schützen. Drei Jahrzehnte ist das her und damit sei man laut Schützenmeister Rudi Hagn die älteste Böllerabteilung im Gau Massenhausen und eine der ältesten im Gau Freising. Die Abteilung entwickelte sich prächtig über die Jahre, zu Hochphasen hatte man 27 Mitglieder. Aktuell sind es 23, die es zu Jubiläen, Vereinsfesten, Hochzeiten, Geburtstagen oder Feiertagen knallen und krachen lassen.

Natürlich gab es auch zum Jubiläum ein Platzschießen mit insgesamt 18 Böllergruppen aus der Umgebung. Das war Teil des Festaktes am vergangenen Sonntag. Hauptorganisator des großen Festes war der Leiter der Böllerabteilung, Olaf „da Paule“ Lehmann, mit seiner Abteilung. Das Platzschießen war dabei nur ein Höhepunkt. Los ging es bereits am Freitagabend mit einer Zeltparty unter dem Motto „Little Hot River Night“, am Samstag kam man dann zum großen Watt-Turnier im Zelt zusammen. Genau 100 Teilnehmer waren da – „und jeder bekam einen Preis“, betonte der Schützenmeister. Am Sonntag ging es früh los mit dem Weckruf um 6 Uhr morgens. Gemeinsam mit den Gastvereinen zog man zur Kirche, wo schon ein ganz besonderer Pfarrer auf die Schützen wartete: „Böllerpfarrer“ Alfred Binder. Der Niederbayer ist selbst begeisterter Böllerschütze, man hätte also kaum einen passenderen Geistlichen für diesen Festgottesdienst finden können. Nach dem Gottesdienst und dem Festakt, bei dem natürlich auch Bürgermeister Heinrich Stadlbauer als Schirmherr eine Rede hielt, ließ man das Wochenende gemeinsam ausklingen. Zum Abschied gab’s für jeden Gastverein noch ein kleines Geschenk – zur Erinnerung an das Jubiläumsfest. Aber man sieht sich sicher bald wieder bei einem der Böllerschützentreffen in Ober- oder Niederbayern. Da sind die Fahrenzhausener nämlich immer gern dabei.

Claudia Bauer

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