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Bei der Inthronisation in Fahrenzhausen zeigte der Faschingsverein Kammerberg-Fahrenzhausen, dass er auch im 40. Jahr seines Bestehens kein bisschen müde ist. 
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Inthronisation in Fahrenzhausen

Eine Welt voller Emotionen

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40 Jahre gibt es den Faschingsverein in Kammerberg-Fahrenzhausen. Und er ist kein bisschen müde, wie der Hofstaat bei der Inthronisation am Freitag unter Beweis stellte: In einer rauschenden Ballnacht übernahmen Matthias III. und Marina I. die Macht in der Faschingshochburg des Westens. Bürgermeister Heinrich Stadlbauer wehrte sich nicht dagegen, den Rathausschlüssel und damit das Sagen im Ort abzugeben.

Fahrenzhausen–  Begonnen hatte der Abend in der Mehrzweckhalle mit Musik: Dolce Vita, Kultband aus Freisinger Landen und Stammgast bei den Inthronisationen in Fahrenzhausen, brachte von Anfang an Stimmung in die Bude. Nach einer Stunde Aufwärmen ging es dann wirklich los: Der Hofstaat marschierte ein. Es begannen die Kleinsten: Die Kindergarde zeigte ihren Marsch – gekonnt und zackig wie immer in Fahrenzhausen. Romantisch ging es dann beim Prinzenwalzer des Kinderprinzenpaares zu – im übrigen das 20. in der Geschichte des Faschingsvereins: Matthias I. und Romy I. bewiesen, dass man sich auch um die Zukunft des Faschingsvereins keine Sorgen zu machen braucht. Jubel und Beifall waren auch der Prinzengarde sicher, die einen mitreißenden und begeisternden Gardemarsch hinlegte.

Auf den heiß ersehnten Prinzenwalzer der neuen Regenten musste das närrische Volk freilich noch etwas warten, denn zunächst wurden die Jahresorden verteilt – an die Trainerinnen und Trainer der verschiedenen Formationen, an die vielen fleißigen Helfer, ohne die Fasching in Fahrenzhausen nicht möglich wäre. Und dann war es soweit: Matthias III. und Marina I. schwebten im Dreivierteltakt über das Parkett und verzauberten das Publikum.

Es dauerte nicht lange, dann war Show angesagt: Die Titelmelodie der James Bond-Filme ertönte und kündigte an, dass der Nachwuchs in die Rolle als „007 – die Gardeagenten im Auftrag Ihrer Majestäten“ schlüpften. 35 Kinder zogen zu „Skyfall“ von Adele ein, zeigten Tanz- und Hebefiguren, die Mädchen zeigten eine Boxtanzeinlage, die jungen Glitzerburschen einen coolen Agententanz. Dazu die Show des Kinderprinzenpaares und zu Shakiras „Try Everything“ eine Zugabe – fertig war ein mitreißender Showteil, mit dem „James Bond“ Matthias I. und sein Bondgirl Romy wieder einmal die Welt gerettet haben. Abgelöst wurden die ganz Kleinen von der Teenygarde und deren Motto „It’s Showtime“. Zu Nicky Minajs „Automatic“ oder auch „Scream“ von Usher zeigten die 16 Teenies vor allem bemerkenswerte Hebefiguren, aber auch tänzerische Klasse.

Es ging auf Mitternacht zu, als das mit Spannung erwartete Showprogramm von Garde und Prinzenpaar startete: Hofmarschall Christoph Hagn erschien als Zirkusdirektor – als Direktor der Herzen. Motto: „Heart break free“. Schwarze, verletzte, gebrochene Herzen tanzten zur Bühne, nach ihnen die schönen, die guten Gefühle, gewandet in güldene Umhänge. Es kam zum tänzerischen Kampf zwischen beiden Emotionswelten. Am Ende vereinten sich beide Gruppe in rot-goldenen Kostümen. Es folgte ein spektakuläres Showprogramm mit Wow-Effekten und Wurffiguren – eine Leistung, hinter der das Prinzenpaar mit seiner Einlage nicht zurückstand. Eine Zugabe, tosender Applaus, weitere Tanzrunden, ein Gläschen an der Bar – die Inthronisation in Fahrenzhausen war noch lange nicht zu Ende.

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