Photovoltaikanlagen in Nahaufnahme.
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Photovoltaik wird auch für gemeindliche Gebäude immer wichtiger (Symbolfoto).

Nach Analyse von Fachleuten

Energieeffizienz in Gebäuden: Gemeinde Fahrenzhausen liegt lange Verbesserungsliste vor

Drei Gebäude hat die Gemeinde Fahrenzhausen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz untersuchen lassen. Nun liegt dem Rathaus eine lange Verbesserungsliste vor.

Fahrenzhausen – Für drei Jahre gehört die Gemeinde Fahrenzhausen dem Energienetzwerk der Hochschule Landshut an. Nun geht es an die konkrete Umsetzung von Maßnahmen zur energetischen Verbesserung. Im Gemeinderat gab Prof. Dr. Denk einen Zwischenbericht ab und legte dem Gremium eine lange Liste der Verbesserungspotenziale vor.

Dem Energienetzwerk gehören mehrere bayerische Gemeinden (unter anderem Pullach und Oberschleißheim aus dem Nachbarlandkreis München) an, die beraten werden und von den Erfahrungen der anderen profitieren. In dem für die drei Jahre geförderten Projekt muss nicht jeder das Rad neu erfinden.

Fahrenzhausen hat drei Gebäude untersuchen lassen

Fahrenzhausen brachte konkret die Grundschule, das Feuerwehrhaus und die Kläranlage als Projekte ein. Diese wurden im Lehrstuhl für systemische Energieberatung an der Hochschule Landshut erst theoretisch mit gemeindlichen Daten und Energiezahlen betrachtet, gefolgt von der Detailsichtung bei Ortsterminen. Das Ergebnis sind nun konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die Energiebilanz der drei gemeindlichen Einrichtungen.

„Wir haben viel Licht ins Dunkel gebracht“, sagte Prof. Dr. Denk. Sie machte deutlich, dass es nun nicht darum gehe, alle Potenziale gleichzeitig anzugehen. Die Hochschule berät die Gemeinde auch, wie sich Maßnahmen durch erhebliche Energieeinsparungen binnen einiger Jahre amortisieren und wo die Gemeinde auch Gelder aus Förderprogrammen bekommen kann.

Ziele sollen bis Juli definiert werden

Nach dem Zwischenbericht der Expertin sollen die konkreten Ziele bis Juli definiert werden, dann geht’s an die konkrete Umsetzung. Als erste Maßnahmen sollen neue Photovoltaikanlagen errichtet und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt werden. Refinanziert wird das durch Energieeinsparungen, Selbstverbrauch oder Einspeisungen ins Stromnetz. (Nico Bauer)

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