Akten und Stempel in einem Büro.
+
Fahrenzhausens Verwaltung kann übergangsweise in den Alten Wirt einziehen. Symbolbild

So müssen keine Büroräume angemietet werden

Da ist noch Platz: Fahrenzhausener Verwaltung wechselt in den Alten Wirt

  • vonNico Bauer
    schließen

Bis in ein paar Jahren das neue Rathaus bezogen werden kann, hat sich für Teile der Gemeindeverwaltung eine „Übergangsheimat“ ergeben: der Alte Wirt.

Fahrenzhausen – Nicht zuletzt wegen des Bürgerentscheids zum Standort verzögert sich der Fahrenzhausener Rathausbau zeitlich, aber die Verwaltung weiß schon jetzt kaum noch ein und aus: Der Platz reicht einfach nicht. Deshalb wurde im Gemeinderat nun beschlossen, dass man das seit Jahren leer stehende Gebäude des Alten Wirts als Übergangsheimat nutzen möchte.

Mit nahezu keinem Aufwand bekommt die Verwaltung nun neue Übergangsräumlichkeiten. Die Gemeinde musste ihren eigenen Antrag auf Nutzungsänderung des Gebäudes gegenüber der Kirche genehmigen, damit die Wohnungen im Obergeschoss künftig als Büros verwendet werden können.

Bürgermeister Heinrich Stadlbauer sagte, dass keine größeren Bauarbeiten notwendig seien und es eher um die technischen Anschlüsse für die Arbeitsplätze gehe. Die Umbauten seien eine kostengünstige Lösung. Die Verwaltung hatte zuvor schon entschieden, das Bauamt aus dem derzeitigen Rathaus auszulagern.

Im Erdgeschoss wird es keine baulichen Änderungen geben

Des Weiteren macht die Gemeinde bei dem Antrag auf Nutzungsänderung deutlich, dass es im Erdgeschoss keine baulichen Änderungen geben solle. Der Trauraum der Gemeinde bleibt ebenso unberührt wie der einstige Gastraum, der eigentlich der Sitzungssaal des Gemeinderates ist. Wegen der speziellen Corona-Abstandsregeln musste das Gremium nur für unbestimmte Zeit in größere Räume umziehen. Derzeit finden die Sitzungen des kommunalen Entscheidungsgremiums im Pfarrheim statt. Rathauschef Stadlbauer sagte auch, dass der Keller des Alten Wirtes ebenfalls unberührt bleibe.

2. Bürgermeister Andreas Karl betonte, dass diese Lösung optimal sei, bis in ein paar Jahren das neue Rathaus bezogen werden kann. „Das Gebäude geht nur kaputt, wenn es zu lange Zeit gar nicht genutzt wird“, betonte Karl. Seit Jahren wird in Fahrenzhausen diskutiert, was mit der ehemaligen Wirtschaft geschehen soll. Nun gibt es eine sinnvolle Zwischenlösung für die nächsten Jahre, und die Gemeinde spart sich die Anmietung von Büroräumen, um der Verwaltung genügend Platz bieten zu können.

Alle Neuigkeiten und Nachrichten aus Fahrenzhausen und der Region lesen Sie immer aktuell hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare