Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten

Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten
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Ein Raumschiff mit grünen Männchen drauf: Dieses und viele weitere fantasievolle Kisten schossen den Kirchberg hinunter.

Seifenkistenrennen des CMF in Weng

Der heiße Ritt zwischen den Strohballen

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Wenn der Kirchberg von Weng zur Rennstrecke wird, dann ist Seifenkistentag. Am Samstag rasten sie wieder – ratternd und klappernd, aber umweltfreundlich.

Weng – Seit 25 Jahren gibt es den Club der Motorsportfreunde Kranzberg (CMF). Und seit sechs Jahren geben die CMF’ler ein Auswärtsspiel in Weng (Gemeinde Fahrenzhausen). Dort nämlich fand am Samstag das sechste Seifenkistenrennen auf, genauer: vom Kirchberg hinab, statt. Zum Jubiläum des CMF hatte man eine neue Klasse ausgelobt: Erwachsene auf Bobbycars.

Die Strecke war nass, die Kurven waren rutschig. Es war also Mut gefragt von den Männern (und Frauen) in ihren lustigen Kisten. Dabei kommt es beim Kampf um die CMF-Pokale nicht darauf an, wer am schnellsten den Hügel hinunterrast, sondern darauf, wer bei den beiden Durchgängen zweimal möglichst gleich schnell (oder langsam) ist. Gesamtsieger über alle Klassen hinweg und damit stolzer Gewinner des Wanderpokals wurde Stefan Rottenfußer, dessen zwei Laufzeiten nur lächerliche 0,015 Sekunden auseinanderlagen.

Damit war Rottenfußer selbstverständlich auch Sieger der Klasse, in der er gestartet war – die der Teilnehmer ab 41 Jahre. Den zweiten Platz belegte dort Peter Kratzer, Dritter wurde Olaf Lehmann.

Den heißen Ritt hinab auf der Straße und zwischen Strohballen hindurch hatte auch eine Kinderklasse gewagt. Bei den Zehn- bis 17-jährigen holte sich Thomas Fischer den Sieg vor Ludwig Brand und Andreas Kammerloher. Zwischen der Jugend und den Senioren lag die Klasse, in der alle zwischen 18 und 40 Jahre starteten. Sieger wurde Stefan Riedl vor seinen Seifenkistenkollegen Stefan Schweiger und Christoph Seitz. Ob als einfache Holzkiste, als Badewanne im coolen Wasserdesign, ob als Polizeiwagen oder Raumschiff mit grünen Männchen drauf – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Und deswegen prämierte das Publikum auch die schönste Seifenkiste: Das Polizeiauto von Thomas Fischer war nach Ansicht der Zuschauer das gelungenste Gefährt.

Wenig optische Varianten gab es bei den Bobbycars. Da war es lustig zu sehen, wie Erwachsene versuchten, sich auf den Mini-Gefährten zu halten. Sieger hier wurde Sebastian Keim vor Steffen Hinz und Markus Habermann.

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