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Auf dem Schulgebäude und an der Kläranlage

Sonnenstrom vom Dach der Schule?

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Auf dem Schulgebäude und an der Kläranlage sollen Fotovoltaikanlagen errichtet werden. Die Überprüfung, ob das aus statischen und wirtschaftlichen Gründen auch empfehlenswert ist, soll durch einen Statiker und einen Projektanten erfolgen.

Fahrenzhausen - Das hat der Gemeinderat Fahrenzhausen auf Antrag der beiden Energiereferenten Robert und Andreas Kern (FWE und FBL) in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Schon zu Zeiten von Bürgermeister Rudi Jengkofer (CSU), nämlich im Jahr 2011, habe man das Schuldach daraufhin untersuchen lassen, ob dort eine PV-Anlage sinnvoll sei, erinnerte Robert Kern. Ein Gutachter habe eine solche Anlage als wirtschaftlich bezeichnet, weiter verfolgt wurde das Projekt dann aber nicht.

Über die Gründe dafür war man sich nicht ganz einig: Entweder weil man nicht so recht wollte (Kern) oder weil die Statik das nicht erlaubt habe (Josef Widhopf, CSU) oder auch, weil die damalige Schulleitung einer solchen Anlage sehr skeptisch gegenüber gestanden habe (Andreas Karl, FWE). Wie auch immer: Da sich dieses Objekt geradezu anbiete, soll es nun neuerlich auf Tauglichkeit für eine PV-Anlage untersucht werden.

Damit die Verwaltung dadurch keine zusätzliche Arbeit hat, sollte ein Projektant engagiert werden, so die Idee der beiden Energiereferenten. Gleichzeitig, so Karl und Monika Hermann (CSU), sollte man aber Kontakt mit der neuen Schulleitung und vielleicht auch den Eltern aufnehmen.

Bürgermeister Heinrich Stadlbauer (FBL) brachte als weitere Standortmöglichkeit für eine PV-Ablage die Kläranlage ins Spiel: Dort seien die Dachflächen zwar nicht sehr groß, der Vorteil dort liege aber darin, dass man den regenerativ erzeugten Strom selbst verbrauchen könne – was sicherlich noch wirtschaftlicher sei als die Einspeisung des Stroms ins Netz. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag Stadlbauers, auch die Kläranlage untersuchen zu lassen.

Weitere Möglichkeiten zur Anbringung von PV-Anlagen auf gemeindlichen Gebäuden wird man zunächst nicht untersuchen und prüfen lassen, sondern sich vorerst auf diese beiden konkreten Projekte konzentrieren.

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