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Skrabals Abschied in Etappen: Immer offen für neue, besondere Wege

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Von: Nico Bauer

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Danke: Martin Kranz überreichte Bernhard Skrabal (r.) ein Geschenk im Namen des Pfarrverbandsrats.
Danke: Martin Kranz überreichte Bernhard Skrabal (r.) ein Geschenk im Namen des Pfarrverbandsrats. © Bauer

Er geht noch nicht ganz. Aber er bereitet seinen endgültigen Abschied vor: Pastoralreferent Bernhard Skrabal aus Fahrenzhausen.

Fahrenzhausen/Haimhausen - Es wäre einfach zu abrupt t gewesen für den Pfarrverband Fahrenzhausen-Haimhausen, wenn dieser besondere Mitarbeiter von heute auf morgen einfach weg gewesen wäre. Deshalb geht der Pastoralreferent Bernhard Skrabal in Etappen in den Ruhestand. Nach 13 Jahren wechselt er nun für ein Jahr auf eine halbe Stelle im Pfarrverband.
Bernhard Skrabal war mehr als ein Jahrzehnt Pastoralreferent im Pfarrverband Fahrenzhausen-Haimhausen und blickte insgesamt auf 38 Jahre in der Seelsorge zurück. „Vielleicht muss man da anders denken und anders handeln“, sagte Skrabal und beschrieb seine Arbeit damit auch sehr gut. Der Pastoralreferent war immer offen für neue Wege. Mit Überzeugung ist er viele spannende Dinge angegangen: von der gelebten Ökumene bis zum Youtube-Kanal des Pfarrverbands, auf dem natürlich auch sein Teilverabschiedungsgottesdienst zu finden ist. Skrabal blickte dabei zurück auf viele Aufgaben: etwa, wie man Kindertagesstätten liebevoll gestaltet, Pfarrheime und Kirchen zukunftsfähig macht. „Dieser Raum spricht für sich“, sagte Skrabal über die Kirchen im Pfarrverband und erinnerte daran, mit welcher Ruhe auch Kinder und Jugendliche sich in Gotteshäusern verhalten. Bernhard Skrabal hat in den vergangenen Jahren bereits einige Aufgaben abgetreten. Jetzt geht er den nächsten Schritt. „Ich bin nicht weg“, sagt er. „Aber ich werde weniger da sein.“

Abschied auf Raten: Skrabal zieht sich langsam zurück.
Abschied auf Raten: Skrabal zieht sich langsam zurück. © Bauer

„Kirche verändert sich immer, aber es gibt einen Weg hin zur verwalteten Kirche“, erklärte Skrabal den aktuellen Prozess. An vielen Orten ginge es nur noch darum, „den Laden irgendwie am Laufen zu halten“. Damit verbindet er seinen großen Zukunftswunsch, „dass die Kirche wieder von unten herauf lebendig gestaltet wird“. Die Menschen hätten immer Sehnsucht nach Frieden, Heil und Zuspruch. Pfarrer Stefan Menzel erinnerte lächelnd daran, dass er ihn schon einst als Zivildienstleistender in Karlsfeld kennenlernen durfte: „Da warst du ein junger, dynamischer Pastoralreferent. Dynamisch bist du immer noch – und junggeblieben.“

Später im Pfarrheim imitierte Pfarrer Stefan Menzel dann noch den Pastoralreferenten, den man nur mit Headset am Ohr kennt – meistens arbeitete er an zwei bis drei Baustellen gleichzeitig. Nach einem Festgottesdienst in Haimhausen, der größten Kirche im Pfarrverband, gab es eine Abschiedsfeier im Pfarrheim. Mit dabei waren Vertretungen der Pfarreien aus dem Fahrenzhausener Gemeindegebiet. Man dankte Bernhard Skrabal für viele Projekte. Immer wieder wurde deutlich, dass man seine klaren Worte genauso wie den trockenen Humor sehr schätzt.

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