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Tobias Mitosch letzte Station ist wieder sein eigener Mercedes. Der Gewinner des Hauptpreises der Freisinger Autoschau durfte ein Jahr lang jeden Monat die Marken wechseln.

Ende der Freifahrten

Autoschau-Gewinner fährt wieder sein eigenes Auto

Nach einem Jahr kostenfreies Autofahren kehrt der Gewinner der Autoschau 2015, Tobias Mitosch, nun wieder zum Lenkrad seines Mercedes W 204 zurück.

Freising – Er ist gestromert, war „oben ohne“ unterwegs, hatte unterschiedlichste Pferdestärken unter der Haube und saß in Sitzen vom Mini bis im Großraum SUV.

Es sei eine tolle Zeit gewesen, jeden Monat in ein ihm unbekanntesAuto zu steigen und für vier Wochen kostenlos fahren zu dürfen. „Das ist der helle Wahnsinn“, fasste Mitosch sein Glück in Worte. Er musste dafür auch nicht viel tun: nur die Fragen des Autoschau- Gewinnspiels beantworten und dann darauf hoffen, als Gewinner des Hauptpreises gezogen zu werden. 

Im Oktober erreichte ihn dann der Anruf, dass er nun jeden Monat eines der von den Autohäusern zur freien Verfügung gestellten Fahrzeuge, kostenlos 30 Tage lang fahren darf. So lernte er folgende Autos kennen: den „A3 e-tron“ von Christl & Schowalter, Renault „Kadjar“ vom Acheringer Autohaus Müller (AHM), „Pulsar“ des Autohauses Nissan Mükra, Mitsubishi „Outlander“ aus dem Autohaus Winter, „2er Grand Tourer“ von BMW Spaett, Opel „Astra“ aus dem Autohaus Häusler, den „Auris“ von Toyota Vollmann, Mazda „MX-5“ vom Neufahrner Autohaus Saurer, „Smart“ aus dem Mintrachinger Mercedes-Autohaus Nagel, Hyundai „i.30 blue“ vom Acheringer Autohaus Gruber, kehrte für den das VW Beetle Cabrio nochmals zu Christl & Schowalter und beendete das Jahr nun mit dem Mini Cooper von BMW Spaett. 

Insgesamt waren es 184.000 Kilometer, die nicht nur Mitosch, sondern auch eine ganze Anzahl seiner Freunde gleich mit getestet haben. „Sie haben den Luxus genossen, dass ich nun immer fahren musste oder natürlich durfte. Und meine Freunde waren die besten Tester dann dafür,wie es gerade auf der Hinterbank mit der Beinfreiheit ausschaut, oder wie groß und belastbar der Kofferraum ist und unsere Luftgewehr- Ausrüstungen reinpassen.“ Mitosch hatte die Kriterien Innenraum, Funktionalität und Bedienung, Umsicht, Gesamtkonzept, Antrieb und Motor, Getriebe, Verbrauch, Fahrwerk und den Service beim Händler für sein Resumée herangezogen. 

„Zwei Autos waren wirklich in allen Belangen top, obwohl sie völlig unterschiedlich waren, hat bei beiden alles gestimmt.“ Eines davon, hätte er vom Fleck weg gekauft, „da musste ich ehrlich mit mir kämpfen!“, lacht Mitosch. Da wäre sein bisheriger treuer Weggefährte, sein Mercedes, wahrscheinlich richtig sauer gewesen. Der stand nämlich für ein Jahr in der Garage und habe bei den ersten Startversuchen ganz schön gezuckt und gemuckt.

„Ich kann aber auf jeden Fall nur jedem, bevor er ein Auto kauft, raten, es intensiv Probe zu fahren. Denn manchmal werden die Erwartungen nicht erfüllt, und manchmal ist es grad da positiv, wo man es gar nicht vermutet hätte.“

Bei der nächsten Freisinger Autoschau im Herbst 2017 ist er auf jeden Fall wieder dabei. „Gewinnen werde ich wohl leider nicht, aber versuchen werde ich es schon. Denn dieses Jahr war wirklich toll.“

sab

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