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Spielmannszug Freising

Freisinger Autoschau

Freisinger Autoschau 2019: „Der Spielmannszug der Feuerwehr!“

Seit annähernd 55 Jahren ist er ein treuer Begleiter der Freisinger Musikszene, der Spielmannszug der Freisinger Feuerwehr. Kommen Sie vorbei und genießen Sie ihn live!

Anläßlich des 100 jährigen Stiftungsfestes der Wehr am 3. Januar 1963 gegründet, ist die 40 Musiker starke Truppe in München beim Wiesn-Wirte, Trachten- und Schützenumzug mit dabei. Und auch heuer spielt der Spielmannszug am 29. Juni gegen zehn Uhr zur Eröffnung der Freisinger Autoschau. Als „offizieller“ Tambourmajor führt Andreas Klinger den Musikzug an, er ist seit vier Jahren an der Spitze. „Wir freuen uns darauf, auch in diesem Jahr wieder die musikalische Eröffnung der Autoschau sein zu können“, so Klinger.

Weit sichtbar ist natürlich der reich verzierte Schellenbaum, die repräsentative Standarte des Spielmannszugs, musikalisch wirksam beim Marsch durch die seine rhythmisch mitschwingenden Glöckchen und Schellen. Mit im Zug sind Paradetrommeln, die den Takt vorgeben, Sopranmarschflöten, als „Pfeiferl“ bekannt ähnlich den Piccolo- Querflöten, Fanfaren und Jagdhörer, die immer auf der rechten Seite des Spielmannszugs zu sehen sind. Die Lyra, getragen mit einem Ledergurt und auf einem Arm aufliegend, gibt dem Musikzug einen charakteristischen Klang. Die hellen Töne überklingen mühelos Trommel und Sopranmarschflöten. In der letzten Reihe marschieren Große Trommel und das Becken, die die Geschwindigkeit des Marschierens vorgeben.

„Preise für Oldtimer steigen nur moderat“

Die Oldtimerpreise haben im vergangenen Jahr in Deutschland nur moderat angezogen. Der Anstieg lag laut Verband der Automobilindustrie (VDA) mit 2,2 Prozent nur geringfügig über der Inflationsrate. 2017 war der Zuwachs von 1,4 Prozent sogar noch geringer. Diese Steigerungsraten sind im Langfristvergleich eher niedrig. Trotz der über den gesamten Markt verlangsamten Preisentwicklung legten einzelne Modelle im vergangenen Jahr stärker zu. Dabei liegt ein deutsches Auto der 1970er vorne: Der BMW 3.0 CSi erlebte im vergangenen Jahr eine sprunghafte Wertentwicklung. Die Seltenheit dieses Typs dürfte ein Grund sein.

Heute gibt es nur noch 441 zugelassene Fahrzeuge des BMW-Sportcoupés. Im Gegensatz dazu ist der VW Käfer der am häufigsten vorhandene Oldtimer in Deutschland, er erlebte im vergangenen Jahr die zweitstärkste Preissteigerung. Die in der Vergangenheit recht günstigen Fahrzeuge erfordern aufgrund ihres Alters vermehrt aufwändige Reparaturen oder Restaurierungen, die sich dann im Preis niederschlagen. Im Vergleich der Preisentwicklung der vorangegangenen 20 Jahre bleiben die Plätze ein bis drei zum Vorjahr unverändert. Der VW T2 Bulli führt vor dem Citroen 2 CV und dem 3er-BMW.

Auf die Plätzen 4 und 5 haben sich der BMW 3,0 CS und VW Käfer aufgrund der positiven Entwicklung im letzten Jahr geschoben. Insgesamt acht der Top 10 sind Fahrzeuge deutscher Marken. Der Deutsche Oldtimer Index wird seit 1999 berechnet. Ausgehend von einem Basiswert von 1000 Punkten zeigen die letzten 20 Jahre eine Wertsteigerung in Deutschland von 160 Prozent. Das System wurde vom VDA ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Bochumer Bewertungsspezialisten Classic-Analytics bildet der Index die Preisentwicklung der gängigsten Oldtimer in Deutschland ab. Dafür werden 88 repräsentative Fahrzeuge ausgewählt und abhängig von ihren Zulassungszahlen gewichtet. Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Seltenheit oder ihrer Geschichte besonders teuer gehandelt werden, sind nicht berücksichtigt.

Lageplan, Aussteller & Co. - hier gehts zum kompletten Programm der Autoschau

„Sicher auf Bayerns Straßen – die Polizei berät Sie gern“

Die unterschiedlichen Jahreszeiten bergen für Verkehrsteilnehmer unterschiedlichste Gefahren. Auf der Freisinger Autoschau 2019 gibt die Polizeiinspektion Freising wertvolle Tipps und Ratschläge wie Fußgänger, Rad- und Kraftfahrzeugführer gleichermaßen sicher durch den Sommer kommen. Während in der „kalten Jahreszeit“ viele Verkehrsteilnehmer lieber aufs „warme“ Auto zurückgreifen, zieht es die Menschen im Sommer verstärkt nach draußen. Egal ob aufs Fahrrad oder E-Bike - so dass im Sommer mit völlig anderen Verkehrssituation zu rechnen ist, als im Herbst oder Winter. Auch die Nutzung von Sportgeräten, wie Rollerblades oder Kinderspielgeräte wie Dreiräder und Tretroller steigt deutlich.

Die Polizei berät vor Ort zu Themen rund um Verkehrssicherheit.

Zudem ändert sich das motorisierte Freizeitverhalten in der warmen Jahreszeit: Neben deutlich höheren Motorradausfahrten kommen auch noch langsame Verkehrsteilnehmer, wie Oldtimer und Traktoren hinzu. Bereits zu Beginn der Motorradsaison verzeichnet die Polizei generell vermehrt Unfälle mit Kradfahrern, da viele sich erst wieder an ihr Fahrzeug gewöhnen müssen. Besonders veränderte Fahrsituationen, wie etwa die Mitnahme eines Sozius, ändern auch das Fahrverhalten der Maschinen, verlängern den Bremsweg und fordern das ganze Fahrgeschick des Motoradfahrers. Auch die Landwirte sind in den Sommermonaten mit breiteren Anbaugeräten und Arbeitsmaschinen auf den Straßen zu ihren Feldern unterwegs und beanspruchen somit deutlich mehr Verkehrsraum. Generell gilt stets, das eigene Fahrverhalten muss den verschiedenen Situationen im Straßenverkehr angepasst werden: insbesondere die Geschwindigkeit und die Sicherheitsabstände sollte jeder Verkehrsteilnehmer permanent auf dem Schirm haben.

Denn zur ständigen Fahrzeugbeherrschung gehört neben dem vorrauschauenden Fahren auch der Grundsatz: „Öfter mal den Fuß vom Gas nehmen.“ Es sind aber nicht nur die Geschwindigkeiten, die der Polizei Sorge machen. Auch das Smartphone ist immer stärker schuld an schweren Unfällen. Gerade das Schreiben von Nachrichten während der Fahrt, ob SMS oder WhatsApp, ist schuld an vielen Verkehrsunfällen, die an Schwere zunehmen. Deshalb appelliert die Polizei eindringlich, während des Fahrens nicht das Smartphone zu nutzen. Die Freisinger Polizeiinspektion hat hierzu umfassendes Infomaterial und Broschüren auf der Autoschau dabei. Damit trägt sie dem Verkehrssicherheitsprogramm 2020 des Innenministeriums „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ Rechnung. Die begleitende Broschüre gehört in jedes Handschuhfach, bietet sie doch eine Vielzahl von Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten bei Verkehrsunfällen, zu Themen wie der Bildung einer Rettungsgasse, das korrekte Absetzen des Notrufs und Erste- Hilfe-Maßnahmen. Nicht zu vergessen in der Saison der hochstehenden Mais- und Weizenfelder sind auch die Wildunfälle. Einen solchen sollte der Betroffene umgehend der Polizei mitteilen. Was getan werden muss, falls es zu einer Kollision mit einem Tier kam, darüber informieren die Beamten ebenso wie über allgemeine Fragen zu Führerscheinen, Verkehrskontrollen und richtigem Verhalten im Straßenverkehr.

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