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Die neuen Pflegebetten in Augenschein genommen haben (stehend, v. l.) Cornelia Schrant, Dr. Susanne Paulus und Dr. Hildtrud Herrmann, Dr. Josef Phillip und Wolf-Dieter Glöckner (beide Förderverein der Palliativstation), Reinhard Schwaiger und Andrea Stommel (beide Freisinger Bank), Alexandra Becker sowie (sitzend, v. l.) Maria Hochwascher-Maier, Rebecca Böhm und Brigitte Neugebauer.

Großzügige Spende

Freisinger Bank sorgt für besondere Betten auf Palliativstation

Große Freude bei den Mitarbeitern der Freisinger Palliativstation: Sie haben zwei besondere Pflegebetten in Empfang genommen - dank der Freisinger Bank.

Freising - Die Betten kommen sowohl dem Pflegepersonal als auch den Patienten zugute. Sie ermöglichen auf der Palliativstation des Klinikums Freising eine besonders schonende Pflege der Patienten. Die Betten können nahezu in alle Richtungen elektrisch bewegt werden, sodass der Patient selbst nur sehr wenig berührt werden muss und damit Schmerzen vermieden werden. 

Gleichzeitig werden die Kräfte der Schwestern und Ärzte geschont. Weil es sich um Niederflurtbetten handelt, können die Matratzen bodennah installiert werden. Das heißt: Ein Fixieren des Patienten im Bett ist nicht notwendig, da er sich beim Herausfallen nicht verletzen kann. Rund 6000 Euro kosten die zwei besonderen Pflegebetten. Gesponsoert wurde das Geld von der Freisinger Bank.

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Palliativstation gibt es seit 16 Jahren

Die Palliativstation ist eine Schwerpunktstation zur Behandlung und Pflege von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung. Die Abteilung wird seit 16 Jahren interdisziplinär von der Abteilung Anästhesie betrieben. Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten. Deshalb steht eine schmerz- und symptomlindernde Therapie im Vordergrund. Unterstützt wird sie durch eine umfassende, ganzheitliche Betreuung, die sich vor allem an den Wünschen der Patienten orientiert und die Begleitung von Angehörigen und Freunden einschließt. 

Das Team besteht aus Palliativärzten, speziell ausgebildetem Pflegepersonal, Seelsorgern, Atemtherapeuten, Musiktherapeuten, Krankengymnasten und Diätassistenten. Bei Bedarf können alle Fachärzte des Klinikums konsiliarisch hinzugezogen werden. Die Kooperation mit dem Hospizverein Freising ermöglicht zusätzlich eine intensive Unterstützung und Begleitung. So sind rund 20 Ehrenamtliche auf der Palliativstation tätig. Auch der Hospizverein hat erst kürzlich von einer Spende der Freisinger Bank profitiert. Mit deren Hilfe konnte ein Einsatzfahrzeug angeschafft werden. 

Kosten für Palliativstation übernimmt Krankenkasse

Neben einer modernen medizinischen Betreuung bedeutet die Arbeit auf einer Palliativstation vor allem, sich auf die Situation der Patienten und deren Familien einzulassen und sie professionell und individuell zu begleiten. Die psychische Belastung ist hoch. Ausführliche Übergaben, eine regelmäßige Supervision sowie Fortbildungen helfen dem Team, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und die Fachkompetenz zu erweitern.

Die Kosten für den Aufenthalt übernimmt die Krankenkasse.

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