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Eine inspirierende Plattform haben die Organisatoren des ersten Freisinger Unternehmertags geboten: (v. l.) Karl Niedermeier (Freisinger Bank), Klaus Pirhalla (Freisinger Tagblatt), Reinhard Schwaiger (Freisinger Bank), Cay von Fournier (Schmidt-Colleg) und Referent Heiko Schneider.

Freisinger Bank bietet Platform

Erfolgreiche Premiere: Spannender Unternehmertag lockt 125 Führungskräfte

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Erfolgreiche Premiere: 125 Führungskräfte kamen zum ersten Unternehmertag nach Freising. Sie nahmen alltagstaugliche Impulse mit - etwa für den frühen Morgen.

Freising – Dieses Ticket war eine gute Investition für Führungskräfte: Rund 125 Vertreter aus Banken, Konzernen, Handwerksbetrieben und mittelständischen Geschäften strömten am Donnerstag zum ersten Unternehmertag. Bei dem eintägigen Seminar, das von der Freisinger Bank, den Unternehmen Schmidt-Colleg und Cas Software sowie dem FT veranstaltet wurde, konnten Bekanntschaften gepflegt und neue Kontakte geknüpft werden. 

Die größte Rendite ergab sich aber aus den Vorträgen, die den Kern des Treffens bildeten. Die Teilnehmer konnten aus den Ausführung von renommierten Speakern etliche Impulse für ihren Berufsalltag ziehen. Reinhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Freisinger Bank, freute sich, so viele Unternehmer begrüßen zu können. „Eine solche Plattform, auf der ein reger Austausch von Ideen stattfinden kann, ist wichtig.“ 

Unternehmertag bietet „eine Form von Widerstand“

FT-Anzeigenchef Klaus Pirhalla betonte, dass in einem Zeitalter, in dem soziale Medien viel von der limitierten Aufmerksamkeit der Menschen abgreifen würden, wenig Raum für eigene Gedanken und Innovationen bliebe. „Wenn wir uns im Gegensatz dazu auf die eigenen Ziele, die soziale Verantwortung und nachhaltige Leistungsfähigkeit konzentrieren, bedeutet das schon eine Form von Widerstand. Ganz sicher gehört Querdenken zur Selbstbestimmung.“

Landrat Josef Hauner betonte, dass gerade der Landkreis Freising als wirtschaftskräftiger Standort mit gesundem Branchenmix viele Chancen biete. Was die Steuerkraft pro Einwohner angehe, stehe man bayernweit auf Platz vier. „Aber das ist ein Erfolg, der jeden Tag neu errungen werden muss.“ Auch da sei ein solcher Unternehmertag mit seinen spannenden Referenten hilfreich.

Julia Paech (l.) und Maria Lintl von der Stadt Freising

Die angereisten Unternehmer nahmen etliche positive Impulse mit nach Hause. „Wertschätzung für Mitarbeiter und der Teamgedanke sind Themen, die für mich eine große Rolle gespielt haben“, sagte Freisings Wirtschaftsreferentin Maria Lintl. Julia Paech, im Rathaus zuständig für die Wirtschaftsförderung, fügte hinzu: „Ein Tag wie heute kann Anstöße geben, die alltagstaugliche Umsetzung muss man dann aber schon selbst gestalten. Das beginnt bereits damit, dass sich Arbeitskollegen in der Früh vielleicht noch etwas freundlicher begrüßen.“

Dachdecker Thomas Wimmer

Auch Thomas Wimmer, Dachdecker aus Freising, bereute es nicht, sich für einen Tag aus dem Arbeitsalltag ausgeklinkgt zu haben. „Ich finde solche Veranstaltungen wichtig, weil sie einen erden. Weil man auch mal wieder raus kommt aus dem Hamsterrad“, sagte er dem FT. Aus den Vorträgen blieb dem Chef der Firma Dachtechnik Bock ein Satz besonders in Erinnerung - auch, weil er ihn gegenüber seinen Mitarbeitern selbst gern verwendet: „Das ganze Berufsleben ist ein Geben und Nehmen zwischen Führungskräften und Angestellten.“

Aylin Saurer, Autohändlerin

Aylin Saurer, Chefin des Autohauses Saurer in Neufahrn, fand den Unternehmertag „unheimlich toll“. Sie hofft, dass es bald eine Neuauflage gibt. „Denn nur miteinander können wir den Standort noch erfolgreicher machen“, betonte Aylin Saurer. „Politik und Wirtschaft müssen da an einem Strang ziehen.“ Und auch unternehmerischer Erfolg sei nur im Team möglich und nicht im Alleingang. „Das muss man sich immer wieder auf den Schirm ziehen.“

Unternehmertag: Anwalt will zwei Anregungen umsetzen

Zwei konkrete Anregungen nahm Anwalt Claus Huber-Wilhelm für seine Kanzlei mit.  Erstens werde er sein Organisationsprofil umstellen. „Künftig sollen die Kunden miteinbezogen werden und die Mitarbeiter einen höheren Stellenwert bekommen..“ Zweitens möchte er ein Ideenpapier einführen. Da haben Mitarbeiter die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge einzubringen.“

Claus Huber-Wilhelm, Anwalt

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