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Freisinger Hobbykünstler stellen im Asamfoyer aus

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Echte Hingucker: Die ganze Bandbreite der Hobbykünstler ist in der Ausstellung zum Jahresthema „Der rote Faden“ vereint, die derzeit im Asamfoyer zu bestaunen ist. Foto: Lehmann
Echte Hingucker: Die ganze Bandbreite der Hobbykünstler ist in der Ausstellung zum Jahresthema „Der rote Faden“ vereint, die derzeit im Asamfoyer zu bestaunen ist. Foto: Lehmann

Freising - 16 Künstler, 65 Bilder, ein Thema. Noch bis Sonntag, 12. Oktober, bevölkern die Freisinger Hobbykünstler das Asamfoyer - und zeigen, was ihnen alles zum Thema der Jahresausstellung 2014 eingefallen ist: „Der rote Faden“ ist das Motto, das mal mehr, mal weniger leicht erkennbar und auch mal gar nicht aus den Werken hervortritt.

Gleich mehrere Künstlerinnen haben „Der rote Faden“ auch als Titel ihrer Bilder gewählt - Ingrid Kapps bei ihrem Acrylgemälde samt Kalligraphie zum Beispiel oder auch Zora Jana Grich mit ihren stark geometrisch gehaltenen Acrylbildern „Der rote Faden I - IV“. Besonders pfiffig: „Der rote Faden I - V“ von Christine Höller - fünf exquisite Graphiken in Bleistift, Pastell und Farbstift, die ein roter Faden verbindet. Oder auch Ingrid Groth, deren Collage ganz in Rot gehalten ist und aus einem mit Acryl übermalten Faden besteht. Titel: „Der rote Faden geht spazieren“. Groths Werk sind auch die vier Collagen „Der rote Faden im Durcheinander“.

Bei anderen Werken, die seit Ende vergangener Woche das Asamfoyer schmücken, ist es nicht so sehr der Faden, sondern das Rot, das die Kunst prägt: „Waldbrand“, „Glut“ oder auch „Vulkanausbruch“, „Feuerwerk“, „The big red“ oder auch „Red road runner“ machen schon im Titel klar, welche Farbe das Bild dominiert. Und doch gibt es auch das „Triptychon in Grün“ von Erika Krimmer.

Und dann sind da noch die Werke, die auf den ersten (und auf den zweiten) Blick mit dem Thema der Jahresausstellung herzlich wenig zu tun haben, aber dennoch (oder besser: gerade deshalb) die ganze Bandbreite der Hobbykünstler zeigen: Aquarelle wie „Kolibri im Anflug“ von Liselotte Döbler, Bricollagen wie die von Sibil Ospina oder auch Gemälde in Acryl und Öl zeigen „Großstadt“, „Die Straße“, „Die Berge“, aber auch etwas, was es so nicht geben wird: „Freisinger Flaucher“ von Rita Schwaiger. Freising ist trotzdem aber auch in einer ganz besonderen Kunstform vertreten: Christine Höllers verfremdete Fotografien mit dem Titel „Freising in mixed media“ sind echte Hingucker, spielen mit kräftigen Farben, mit Spiegelungen, Schatten und Negativen. Ganz anders gehalten sind zwei Bilder von Susi Mayer. Titel: „Grüße aus Griechenland“. (zz)

Gut zu wissen

Die Ausstellung der Freisinger Hobbykünstler ist noch am Freitag, 10. Oktober, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende, 11./12 Oktober, jeweils 10 bis 18 Uhr im Asamfoyer zu sehen.

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