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Wenn der Innenstadtumbau in einigen Jahren abgeschlossen sein wird, soll es wie auf der Grafik oben aussehen.

Neugestaltung

Freisinger Innenstadt wird ab April zur Großbaustelle

Freising - Der Umbau der Innenstadt geht heuer in die heiße Phase. An drei Brennpunkten wird in diesem Jahr gewerkelt: in der Unteren Hauptstraße, am Marienplatz und in der Oberen Hauptstraße. Also fast überall. Und auch im Asamgebäude fällt der Startschuss.

All diejenigen, die für den Innenstadtumbau Verantwortung tragen, hatte man am Mittwoch im Rathaus zusammengetrommelt. Ziel war es, einmal auch personell darzustellen, um welch komplexes und aufwendiges Projekt es da geht. Der Koordinator des Innenstadtumbaus, Michael Schulze, laut OB Tobias Eschenbacher „der Mann, der den Überblick hat“, moderierte die Präsentation dessen, was die Besucher und Anwohner der Freisinger Altstadt heuer erwartet.

Den Anfang machte Alois Spangler vom Tiefbauamt: Ab März liegt der erste Brennpunkt in der unteren Altstadt. Dann packt man nämlich die Untere Hauptstraße zwischen Weizengasse und General-von-Nagel-Straße, die beiden Seitenstraßen selbst und auch einen Teil der Angerbaderstraße an: Der gesamte Straßenaufbau samt Oberfläche wird neu gestaltet – beginnend in der Hauptstraße, danach parallel in der Weizengasse und der Generals-von-Nagel-Straße. Die Fertigstellung dieser als BA 1.1 und 7.3 bezeichneten Maßnahmen ist für November 2017 anvisiert. Danach soll es in diesem Bereich so aussehen wie jetzt schon in der Heiliggeistgasse. Errechnete Kosten (ohne Ausstattung): 3,2 Millionen Euro.

Asamgebäude wird zum Magneten für Lkw

Den zweiten Brennpunkt schilderten Robert Naujokat und Ulrich Setzwein vom Hochbauamt. Wenn im April 2017 der erste Bauabschnitt für die Generalsanierung des Asamgebäudes startet, die bis zum Jahr 2021 andauert, dann wird man auch vor dem Asamkomplex Auswirkungen bemerken. Grund: Um eine Entladefläche für die Baustellen-Lkw schaffen zu können, wird ab 17. April die Hauptstraße um rund sechs Meter nach Norden (Richtung Marienplatz) verlegt und der erweiterte Bereich vor dem Asamgebäude mit Bauzäunen abgetrennt. Wie Naujokat betonte, handele es sich bei der Verlegung der Hauptstraße keinesfalls um ein Provisorium, sondern um einen richtigen Umbau, der auch für fünf Jahre so bestehen bleibe. Die Lkw (wohl rund zehn pro Tag) werden über die Amtsgerichtsgasse zum „Asam“ geleitet, nur Spezialtransporte könnten vom Kriegerdenkmal her anfahren.

Brücken und Stege sollen Zugang zu Geschäften sichern

Der dritte Brennpunkt ist in erster Linie eine Sache der Stadtwerke: Vorbereitend zur Moosach-Öffnung, die 2018 beginnt, werden heuer in der Oberen Hauptstraße die Sparten verlegt – erst ist die Telekom dran, dann Strom, Gas, Wasser und Kanal. Gerade diese Maßnahme ist laut Schulze „sehr komplex“. Wie Josef Geitner von den Stadtwerken betonte, werde während der Arbeiten der Zugang zu den Geschäften in der Oberen Hauptstraße zwar eingeschränkt, aber über kleine Brücken und Stege immer gewährleistet sein.

2017 geht es also rund in der Freisinger Innenstadt. Und 2018 sicherlich auch.

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