Freisinger und ihre Projekte 2018

Die Traumreise und der große Umbau

Wenn in der Silvesternacht die Korken knallen und das neue Jahr begrüßt wird, hat sich so Mancher schon seine Planung für 2018 zurechtgelegt: für Projekte, die er verwirklichen will. Wir haben in Freising nachgefragt und so exklusiv das Neueste für 2018 erfahren.

Landkreis – „Neuordnung“ ist die Devise für Freisings Polizeichef Ernst Neuner (47): „Ich habe heuer schon ein bewegtes Jahr mit Heirat und Umzug hinter mir.“ Und nach dieser privaten Neuausrichtung stehe 2018 jetzt das neue Heim der Neuners im Fokus, da wird fleißig gewerkelt: „Das Dachgeschoß muss umgebaut werden, damit mein Sohn seinen eigenen Bereich hat.“ Und auch der Garten rund ums Eigenheim harrt der gärtnerischen Vollendung: „Diese Projekte will ich durchziehen.“

Heinz Fischer: Mit dem Motorrad geht es 2018 nach St. Petersburg.

Beruflich wird der Polizeioberrat die Strukturen in der Inspektion neu ausrichten: „Ich werde im Jahr 2018 die Kollegen in der Inspektion durch Umstrukturierung der Aufgaben entlasten. Das hab’ ich mir vorgenommen.“ Dazu müssten die Einsatzfelder abgeklopft, nach Dringlichkeit bewertet und dann personell, wenn nötig, neu zugeordnet werden: „Danach soll die Arbeit effektiver und personalschonender ablaufen.“

Ruhiger wird das neue Jahr für den Vöttinger Georg Brandner (69) ausfallen. „Ich hör’ nach 45 Jahren in der Vorstandschaft des Krieger- und Soldatenvereins Vötting-Hohenbachern auf.“ Denn nach über vier Jahrzehnten ehrenamtlicher Tätigkeit im Verein, davon die vergangenen 24 Jahre als 1. Vorsitzender, müsse jetzt einmal Schluss sein: „Ich bin schließlich auch noch Familienvater und Opa von drei Enkeln. Die haben alle in letzter Zeit immer mal wieder zurückstehen müssen. Das wird sich jetzt ändern.“

Monika Riesch: Zweiten Isarsteg und Unterführung vorantreiben.
Ernst Neuner: Daheim und in der Inspektion umbauen.

Projekt „Wunschtraum“ heißt die Devise 2018 bei Ingrid Brütting (59). Die Sozialpädagogin und Leiterin des Sozialdienstes bei der Heiliggeistspital-Stiftung will sich einen lang gehegten Reisewunsch erfüllen. „Ich hab eine Freundin, die ich in Indien besuchen möchte.“ Immer wieder habe sie die Reise verschoben: „2018 soll es jetzt was werden.“

Ja, und dann steht ein großes Ereignis ins Haus: „Ich werde 60 und zähle damit ganz offiziell zu den Senioren“, meint die Tiefenbacherin scherzhaft, die im Berufsalltag intensiv mit den älteren Bürgern zusammenarbeitet. Und für die werde sie im nächsten Jahr intensiv kämpfen: „Ich will durch meine Arbeit in der Stiftung dazu beitragen, dass Pflegebedürftige und Senioren mehr Akzeptanz als bisher erfahren.“ Deshalb werde sie im neuen Jahr noch mehr mit Veranstaltungen und Aktionen die Tore der Stiftung für die Bevölkerung öffnen: „Ich hoffe, es gelingt mir.“

Die Nachwuchswerbung für den Katholischen Frauenbund Freising/Haindlfing will Vorsitzende Irene Montag (67) im nächsten Jahr intensivieren: „Ich hoffe, dass es mir zusammen mit meinen aktiven Mitgliedern gelingt, die jüngere Generation für die Ziele unseres Vereins zu begeistern.“ Man habe zwar über 190 Mitglieder im Vereiein, aber der Altersschnitt liege schon sehr hoch. Und auch wenn es an Engagement nicht fehle: „Junges Blut schadet nicht und ist für den Fortbestand des Vereins wichtig.“

Ingrid Brütting: Die Traumreise nach Indien verwirklichen.

„Das Sommerprogramm meiner Ski- und Bergfreunde will ich auf alle Fälle wieder in Teilen mitmachen.“ Das hat sich der passionierte Bergfex Sepp Allwang aus Freising auch mit 95 Jahren noch rot in seinen neuen Terminkalender für 2018 geschrieben. Der Gründervater der rührigen Gruppe meint: „Ich bin schon neugierig, was da alles geplant wird.“ Auf alle Fälle ist er beim Besuch in Andechs mit dabei. Denn Gesellschaft sei für ihn auch im Jahr 2018 wichtig: „Ich will nicht daheim sitzen.“

Irene Montag: Nachwuchsförderung beim Frauenbund intensivieren.

Für Monika Riesch (45) aus Attaching sollte 2018 endlich mal was mit dem Bahnposten 15 weitergehen: „Die Unterführung von Lerchenfeld Richtung Innenstadt gehört jetzt dringend ausgebaut.“ Für dieses Projekt will die FSM-Stadträtin nächstes Jahr ihre ganze Kraft einsetzen. Und noch ein Thema liegt der Attachingerin am Herzen: der zweite Isarsteg. „Die Kinder aus Lerchenfeld und Attaching sollen baldmöglichst sicher in Richtung Innenstadt und später einmal auch zum Kino kommen.“ Das vom Freistaat geförderte Projekt soll endlich „in die Gänge kommen“.

Und was bewegt Monika Riesch 2018 privat? „Da bin ich jetzt schon voll ausgelastet mit der Organisation des Luitpoldballs, der am 20. Januar über die Bühne gehen soll.“ Da sei noch einiges zu tun. Und dann wolle sie sich viel Zeit für ihre Familie nehmen – und für den Kampf gegen die 3. Startbahn.

Nur noch als Privatmann plant der ehemalige Kreisbrandrat Heinz Fischer (63) aus Wolfersdorf. Der frischgebackene Rentner ist jetzt ganz ohne Termindruck. Weil er, der im April verabschiedet wurde, ganz rapide von „Tempo 100 auf 40“ runtergeschaltet habe und auch die vergangenen Monate ein bisserl träger geworden sei, heißt die Devise 2018 für ihn an erster Stelle „Sport“. Sein Plan: „Ich werde auf alle Fälle meine Frequenz für Bergtouren mit meinem Spezl erhöhen.“ Mindestens alle zwei Wochen sollen die Bergschuhe angeschnallt werden.“

Georg Brandner: Statt Vereinsstress mehr Zeit für die Familie haben.

Doch ein Projekt beschäftigt den Jungrentner Heinz Fischer 2018 ganz besonders. Er wird im Juni eine mehrwöchige Motorrad-Tour auf seiner BMW-Enduro nach Russland machen: „Es geht nach St. Petersburg.“ Und die Reise will genau vorbereitet sein – inklusive Einreisebestimmungen und der Unterbringung. „Wir fahren in einer größeren Gruppe. Das wird eine ganz tolle Erfahrung.“

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