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Etwas, was jeder mag: Margit Kübrich und Peter Thomas haben einen immerwährenden Kalender entworfen – und überall spielt die Brezn eine Rolle. 

Im Handel erhältlich 

Freisings erster Breznkalender

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Es gibt Kalender mit allen möglichen Themen: Katzen, Städte, Landschaften, sogar Filme werden immer wieder aufgegriffen. Peter Thomas aus Freising und Margit Kübrich aus Neufahrn haben sich aber etwas als Thema ausgesucht, das jeder Bayer mag und kennt: die Brezn.

Freising – Kreative Köpfe sind sie beide – der eine Schreiberling, die andere Künstlerin. Dass sich Peter Thomas und Margit Kübrich kennengelernt haben, war eigentlich Zufall – und Liebe auf den zweiten Blick, wie Thomas mit einem Schmunzeln erzählt: „Ein Freund hat mir ihre Cartoons gezeigt – und erst beim zweiten Hinschauen sind mir die Breznmotive aufgefallen.“ Und da kam ihm die Idee: „Wir könnten doch zusammen einen Breznkalender machen.“ Mit den typisch traditionellen Backwaren erreiche man eben viele Menschen. Denn: Egal, welche Nationalität man habe – „Brezn mag jeder.“ Schnell hatten sich die beiden gefunden – und merkten sofort, dass sie auf einer Wellenlänge sind und jeder seine Stärken einbringen kann. Kübrich: „Ich kann besser zeichnen, der Peter besser schreiben“, sagt sie und lacht.

Tatsächlich haben Thomas und Kübrich viele Stunden lang diskutiert, Themen gesucht, gezeichnet, Ideen auch wieder verworfen. Doch nach rund einem halben Jahr – im März ging’s los – war der Kalender fertig. Margit Kübrich: „Es hat irgendwann einfach eine Eigendynamik entwickelt.“ Und ehe sich die beiden versahen, waren über ein Dutzend Motive gefunden – und alle haben einen Bezug zu Freising. Doch nicht nur das: In jeder einzelnen Zeichnung findet sich das Breznmotiv wieder. Und bei aller Gaudi regen manche der Kunstwerke auch zum Nachdenken und Interpretieren an. Die Moosachöffnung kommt vor, auch Stadtrat und Kulturreferent Hubert Hierl wird sich im Breznkalender finden. Das Besondere: Die Zeichnungen sind alle per Hand entstanden – am Computer wurde da nichts bearbeitet. Mit der Feder gestaltete Kübrich die Konturen, bevor sie den Gemälden noch Farbe verliehen hat.

Übrigens: Der Kalender ist immerwährend. Wochentage sind also nicht eingetragen – und wer sich den Breznkalender einmal an die Wand hängt, hat länger als ein Jahr Freude daran.

Gut zu wissen

Den Freisinger Breznkalender bekommt man ab sofort für 19,50 Euro bei den Buchhandlungen Pustet und Rupprecht.

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