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15 auf einen Streich: Die neuen Mercedes-Benz-Busse – alle in den Freisinger Stadtfarben Rot und Weiß lackiert – wurden am Montag in der Luitpoldanlage offziell präsentiert.

Großer Bahnhof in der Luitpoldanlage

Das ist Freisings neue Stadtbus-Flotte

Freising – 35 Jahre ist es mittlerweile her, dass in Freising das Stadtbussystem startete. Vier Busse kurvten damals durch das Stadtgebiet. Seit 1986 betreiben die Stadtwerke Freising das Bussystem. Am Montag, und damit 29 Jahre später, traf man sich in der Luitpoldanlage, um die neue Flotte der Firma Hadersdorfer vorzustellen.

15 Mercedes-Benz-Gefährte, allesamt in den Freisinger Stadtfarben Rot und Weiß lackiert und auf Hochglanz poliert, hat man im Halbkreis aufgestellt. Für Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher „ein tolles Bild“. 

Alle acht Jahre steht die Neuausschreibung des Bussystems durch die PVG (Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH) an. Und wieder hat trotz europaweiter Ausschreibung die Firma Hadersdorfer das Rennen gemacht, betonte Firmeninhaber Alfred Hadersdorfer bei der Präsentation der neuen Busse. Denn man habe um den Auftrag gekämpft, weiterhin „mit viel Kraft und Herzblut“ den Stadtbusverkehr in Freising ausführen zu dürfen. Dazu gehört auch die Anschaffung neuer Busse – Marke Mercedes Benz Citaro, 220 KW und vor allem Euro VI bei der Abgasnorm. 

Die Indienststellung der neuen Flotte war auch für Stadtwerke- und PVG-Chef Andreas Voigt ein wichtiges Datum in der Freisinger Stadtbushistorie. Man habe sich bei der Ausschreibung viele Gedanken um die Innengestaltung der Busse gemacht: Man habe auf Menschen mit Rollatoren und Fahrgäste mit Gepäck und Kinderwägen besonders Rücksicht genommen, dafür lieber auf einige Sitzplätze verzichtet. Die Firma Hadersdorfer lobte Voigt als guten, zuverlässigen und flexiblen Partner, der auch die besonderen Schwierigkeiten in Freising mit der Isar als Grenze und dem ständig zunehmenden Verkehr immerzu meistere.

Andreas Beschorner

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