Auge imnAuge mit der Geschichte: Im Zehentstadel war eine Ausstellung über Furtmeiers Leben zu sehen.

Freundeskreis lobt Josef-Furtmeier-Preis aus

Moosburg - Bei der Gedenkfeier zum 40. Todestags des Weiße-Rose-Mentors Josef Furtmeier haben die Veranstalter für eine Überraschung gesorgt: Sie haben einen Preis für Zivilcourage ausgelobt.

„Gedenken soll nicht in Erinnerung erstarren!“ Mit diesen Worten hat Horst Müller vom "Freundeskreis Josef Furtmeier" die Auszeichnung am Freitagabend ins Leben gerufen. Damit sollen Menschen ausgezeichnet werden, die Zivilcourage zeigen, aber auch Stellung gegen Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit, und anderer Tendenzen dieser Art zeigen.

Damit entspricht der Freundeskreis dem Anliegen von Sönke Zankel, der in seiner Ansprache im Zehentstadel darauf hingewiesen hatte, dass man bei den Jugendlichen die "Erinnerungskultur" bewahren müsse. Für die Schulen in Moosburg ergebe sich mit Furtmeier ein großartiges Lernfeld. „Geschichte ist hier vor Ort!“

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