Gemeinderat Rudelzhausen 

Frischzellenkur für das Freibad Rudelzhausen

Die Planungen für den Vermögenshaushalt der Gemeinde für die nächsten vier Jahre laufen auf Hochtouren. Ein Bereich, der ganz oben auf der Prioritätenliste der Verwaltung steht, ist das Freibad. Das soll technisch wieder auf Vordermann gebracht werden.

Rudelzhausen – Vor allem die Filter- und Steuerungstechnik müsse laut Bürgermeister Konrad Schickaneder komplett saniert werden. „Die hat auch schon 40 Jahre auf dem Buckel“, erklärte der Rathauschef. Zudem müsse auch die Absorberanlage ersetzt werden. Die Wasserqualität sei aber kein Grund für die Maßnahmen, die wurde in den letzten Jahren durchweg als sehr gut attestiert. „Wenn wir aber das Freibad länger als zehn Jahre aufrecht erhalten wollen, muss das gemacht werden.“

Rund 200 000 Euro würden der Gemeinde die Sanierungsmaßnahmen kosten. Ein hoher Betrag, den das Gemeindeoberhaupt deshalb im Gremium diskutieren wollte. „Aktuell können wir uns die Kosten leisten. Deshalb wäre mein Vorschlag, das Geld für das Freibad zu nutzen.“

Schickaneder argumentierte zudem, dass nach dieser Investition technisch gesehen „für die nächsten 40 Jahre auch wieder Ruhe ist“. Eventuell müsse man in zehn bis 15 Jahren über die Schwimmbecken und eine mögliche Sanierung sprechen.

Unterstützung bekam Schickaneder von allen Seiten des Gremiums: Thomas Roßmann (CSU) bekräftigte den Plan, denn vor allem für junge Familien sei das Freibad ein wichtiger Faktor innerhalb der Gemeinde und erhielte viel Zuspruch. Bruno Stahl (Bürgerliste) brachte zudem den Vorschlag ein, in den Ferien einen Shuttlebus von anderen Gemeinden nach Rudelzhausen einzuführen, ähnlich wie damals von Au nach Wolnzach. „Für Kinder, die nicht direkt in der Nähe wohnen, wäre das eine tolle Alternative.“ Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag könne man ihnen dann den Besuch im Freibad ermöglichen. Bürgermeister Konrad Schickaneder wollte einen möglichen Testlauf in zukünftige Überlegungen und Planungen miteinbeziehen und freute sich über die Zustimmung innerhalb des Gremiums. 

  Anna Schledzinski

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