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Liegt im Zeitplan und wird billiger: Der neue Mittelbau für die Grund- und Mittelschule Zolling kostet Geld (6,5 Millionen Euro werden es werden), aber keine Nerven.

Schulverbandssitzung

Die frohen Botschaften von Zolling

Zolling - Man ist „ganz gut“ im Zeitplan und bleibt unter den geschätzten Kosten, sagte Max Riegler. Und dann gab es kurz vor Weihnachten noch zwei weitere frohe Botschaften für den neuen Mittelbau an der Grund- und Mittelschule Zolling.

6,5 Millionen Euro investieren die Mitgliedsgemeinden des Schulverbands Zolling in denen neuen Mittelbau der Grund- und Mittelschule. Wie man das weiterhin stemmen wird, das wurde bei der Schulverbandssitzung am Dienstag in Form des Haushalts 2017 beschlossen. Bevor es aber um Zahlen ging, wurde den Schulverbandsräten ein Video vorgeführt, mit dem die Grund- und Mittelschule seit Kurzem auf Youtube Imagepflege betreibt. „Ich finde das sehr positiv“, lobte Schulverbandsvorsitzender Max Riegler.

Sehr positiv war auch die erste Nachricht, die Riegler zu vermelden hatte: Aufgrund neuer Förderrichtlinien bekommt der Schulverband vom Freistaat nicht 990 000 Euro Zuschüsse für den neuen Mittelbau wie bisher berechnet, sondern 1,445 Millionen Euro. Dass man dann noch nach der Vergabe von Gewerken mit einer Auftragshöhe von 4,5 Millionen Euro rund 300 000 Euro unter der Kostenberechnung liegt, war die zweite frohe Botschaft, die Bürgermeister Riegler mitgebracht hatte.

Von den Räten abgesegnet wurde am Montag auch diePlanung für die Möblierung des Mittelbaus (die auf 260 000 Euro geschätzt worden war, jetzt aber nur 145 000 Euro kosten dürfte) und für die Neugestaltung der gesamten Freianlagen (Busvorfahrt, Innenhof und Pausenhof für insgesamt rund 300 000 Euro), außerdem die Ausstattung der Klassenzimmer mit Beamer und WLAN. Auf Whiteboards wird man verzichten, weil man davon wieder abkomme, so Schulleiter Richard Bauer. Zudem wurden die Vorgaben für die Ausschreibung der Bodenbeläge (für geschätzte 133 000 Euro) und die Umrüstung auf eine elektronische Schließanlage für die Außenhülle der gesamten Schule (für geschätzte 23 000 Euro) beschlossen.

Wie das alles finanziert werden soll, das steht im Haushalt für 2017, den Brigitte Thalmair von der Verwaltungsgemeinschaft Zolling vorstellte und den die Schulverbandsräte einstimmig absegneten: Im Jahr 2015 hatte man eine Million an Krediten aufgenommen, im Sommer 2016 weitere zwei Millionen. Im kommenden Jahr dürfte es wieder eine Million sein, die man an Darlehen benötigt. Als weiteren Baustein zur Finanzierung des neuen Mittelbaus wurde eine Investitionskostenumlage in Höhe von 1,3 Millionen Euro beschlossen – 870 000 Euro davon trägt allein die Gemeinde Zolling, 184 000 Euro Attenkirchen, 154 500 Euro Haag, 88 000 Euro Wolfersdorf und 2664 Euro die Stadt Freising.

Im Verwaltungshaushalt muss über die Schulverbandsumlage ein Minus von knapp 600 000 Euro aufgefangen werden. Das bedeutet pro Schüler eine Summe von 1225 Euro – und damit um 160 Euro weniger als im Jahr 2016. Auch hier trägt Zolling mit 400 000 Euro den Löwenanteil.

Erfreulich ist auch die Entwicklung der Schülerzahlen: 2013 waren es 375, in 2017 werden es 488 sein. 

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