EU beschließt Verbot von Einweg-Plastik

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FT-Spendenaktion

FT-Aktion „Menschen in Not“: Hilfe für Menschen, die kein Zuhause mehr haben

Menschliche Wärme und ein warmes Essen: beides bietet seit Jahren die Freisinger Wärmestube Obdachlosen und einsamen Menschen am Rande der Gesellschaft.

Freising– Die Freiwilligen vom Verein „Wärmestube – Mensch sein“ geben dort nicht nur heiße Suppe und nahrhafte, leckere Hauptmahlzeiten aus, sondern sie stehen auch mit Rat und Tat zur Seite, sei es bei Behörden-Problemen oder der Suche nach fester Winterkleidung. Der neue Raum der Wärmestube ist viel größer als früher, doch auch der Besucherkreis ist größer geworden.

Vorsitzende Ingrid Schiffer berichtet von vielen Gästen aus dem osteuropäischen EU-Raum, die sich mit Gelegenheitjobs gerade so über Wasser halten. Diese seien von den „Stammgästen“ bestens aufgenommen worden. Man hilft sich gegenseitig und nutzt die Zeit in der Wärmestube für Gespräche, aber auch zum Schachspielen. Schiffer: „Wir versorgen Bedürftige und Obdachlose, derzeit rund 20 Personen am Tag, an sechs Tagen in der Woche mit warmen Mahlzeiten.“ Außerdem können die Besucher der Wärmestube dort duschen, finden auch Zahnpflegeartikel und Rasierer. Auch ihre Wäsche können die Gäste hier waschen. Und in der Kleiderkammer der Wärmestube können sie frische Wäsche, wasserabweisende, warme Jacken oder feste Schuhe finden.

Ermöglicht wird das durch engagierte Helfer und großzügige Spender: Den Sonntagsbrunch der Wärmestube unterstützen die Freisinger Bäcker, Metzger und Obsthändler. Die Heiliggeist-Stiftung versorgt die Wärmestube an zwei Tagen pro Woche mit warmem Essen. An drei Tagen allerdings bezieht man das Essen vom Viva Vita. Das ist trotz eines moderaten Preises derzeit der höchste Unkostenfaktor für den Verein „Mensch sein“, und kostete beispielsweise im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Euro. Auch Medikamente und Rezeptgebühren schlagen zu Buche, ebenso der Kauf von Unterwäsche und Strümpfen.

„Die Spenden der Aktion Menschen in Not, die uns vom Freisinger Tagblatt zur Verfügung gestellt wurden, unterstützen uns sehr in der Betreuung unserer bedürftigen Gäste“, sind sich Irmgard Schiffer und ihre Stellvertreterin Sabine Hallerberg einig. Sie bedanken sich bereits im voraus: Mit Hilfe der Spender der FT-Weihnachtsaktion können so auch in diesem Winter wieder Verzweifelte ein bisschen Wärme im Alltag erleben. daniela Seulen

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