Der Lichterglanz des „Adventszaubers am Domberg“ erlebt heuer seine Neuauflage. Dank des KDH-Fördervereins, der die Trägerschaft übernommen hat, erleben die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm. Archiv: lehmann

„Für 20 000 Besucher angerichtet“

Freising - Der „Adventszauber“ am Domberg war 2013 ein Erfolg. Dennoch stand das Projekt auf der Kippe. Der Gewerbeverband kam als Veranstalter nicht mehr in Frage. Aus juristischen Gründen. Jetzt hat der Förderverein „Kardinal Döpfner Haus“ die Trägerschaft und das finanielle Risiko übernommen.

„Das Schöne mit dem Kulturellen und Geistlichen verbinden.“ Mit diesen Worten beschrieb der Direktor des „Kardinal-Döpfner-Hauses“ (KDH), Monsignore Rainer Boeck, den Anspruch an den „Adventszauber“, der heuer das zweite Mal im Domhof, dem Renaissance-Hof und in den Innenräumen des KDH stattfinden soll.

Einfach war die Neuauflage nicht zu bewerkstelligen, wie die Verantwortlichen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz einräumten. Demnach war die Organisation des Marktes, den bei der Premiere über 12 000 Besucher gesehen hatten, mit den Statuten des Gewerbeverbandes nicht mehr vereinbar. Wie der Vorsitzende des KDH-Fördervereins, Dieter Thalhammer, deutlich machte, habe man sich daraufhin dazu entschlossen die Trägerschaft zu übernehmen.

Das notwendige Budget bezifferte Cheforganisator und Vorsitzender des Gewerbeverbandes, Christian Kramer, auf 100 000 Euro. Als Einnahmequellen nannte Kramer, der beim „Adventszauber“ erklärtermaßen freiberuflich tätig ist , den Getränkeverkauf, die Standmieten und Sponsoren. Falls man Verlust machen sollte, kündigte Thalhammer an, dass der Trägerverein dafür aufkommen werde. Überschüsse würden in Projekte des Fördervereins fließen. Die Organisatoren, zu denen auch KDH-Kulturmanagerin Maria Rieger zählt, gehen davon aus, dass sich der Erfolg wiederholen lässt. Auch deshalb, weil man das Angebot in der Fläche und was das Kulturprogramm betrifft erweitert hat. Kramer verriet: „Es ist für 20 000 Besucher angerichtet“.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bekannt und beliebt, nicht nur in Langenbach: Abschied von der „Alten Wirtin“ Karoline Daimer (†)
Sie führte jahrzehntelang erfolgreich den Alten Wirt in Langenbach und wurde als Familienmensch geliebt. Nun ist Karoline Daimer gestorben. Ein Nachruf.
Bekannt und beliebt, nicht nur in Langenbach: Abschied von der „Alten Wirtin“ Karoline Daimer (†)
Zehn Quadratmeter für fünf: Vater mit vier Kindern in höchster Wohnungsnot
Weil ein Freisinger einen Mietvertrag platzen lässt, gerät ein alleinerziehender Vater mit vieren Kindern in höchste Not. Die fünf „wohnen“ auf zehn Quadratmetern Fläche.
Zehn Quadratmeter für fünf: Vater mit vier Kindern in höchster Wohnungsnot
FDP Eching stellt Liste auf – und nominiert bewusst keinen Bürgermeisterkanidaten
Die FDP Eching hat ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl aufgestellt. Einen Bürgermeisterkandidaten haben die Liberalen nicht nominiert - aus einem bestimmten Grund.
FDP Eching stellt Liste auf – und nominiert bewusst keinen Bürgermeisterkanidaten
MVV führt 365-Euro-Ticket ein: Zwei Gruppen profitieren - SPD reagiert mit Kritik
Schüler und Azubis fahren ab Sommer für einen Euro am Tag. Die Gesellschafterversammlung des MVV hat am Freitag einer Finanzierung zugestimmt. Der SPD geht das nicht …
MVV führt 365-Euro-Ticket ein: Zwei Gruppen profitieren - SPD reagiert mit Kritik

Kommentare