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Das Bezirksligateam des FC Moosburg.

Fußball Journal Freising

FC Moosburg: Rückkehr zur Bezirksliga

Nach zwei Jahren in der Kreisliga kehrt der FC Moosburg wieder auf die Bezirksliga-Bühne zurück – mit nur einem Abgang, dafür aber einigen neuen Spielern.

Die Feierlichkeiten nach dem Meisterstück hatten es in sich. Die Mannschaft setzte die Ankündigung von Trainer Christoph Ball, den Umsatz der lokalen Gastronomen anzukurbeln, bestens um. Nun fokussieren sich die Spieler auf die Herausforderung Bezirksliga. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Von mehr zu reden, wäre vermessen, denn die Liga ist dieses Jahr sehr stark“, sagt Ball.

Um eine gute Rolle spielen zu können, hat der FCM neue Qualität ins Team geholt. „Die Spieler der Meisterschaft sollen sich für ihre Leistung in der letzten Saison belohnen. Dennoch haben wir das Team auf einigen Positionen gezielt verstärkt“, sagt Ball. Der Königstransfer ist Tom Lincke, ein strategisch veranlagter Sechser. Er kommt aus Freilassing und trug dort maßgeblich zum Landesliga-Aufstieg bei. Davor spielte der 20-Jährige sechs Jahre für die DJK Ammerthal – drei davon in der Bayernliga. Ebenfalls im defensiven Mittelfeld spielt Malte Keding (26). Er kehrt nach einem einjährigen Gastspiel beim Kreisligisten SV Neufraunhofen zum FCM zurück. Dass Keding aus der Tiefe heraus torgefährlich sein kann, bewies er in der letzten Bezirksliga-Saison der Moosburger, als er acht Treffer erzielte.

Spielmacher Matthias Freundl (25) lief in der vergangenen Spielzeit bereits dreimal mit einem Zweitspielrecht für die Ball-Elf auf. Sein Hauptverein war der SV Plößberg (Oberpfalz, Kreisliga), für den er in vier Bezirksliga-Spielzeiten zwischen 2011 und 2015 dreimal mehr als 18 Tore erzielte. Das 18-jährige Sturm-Talent Karlo Rimac kommt vom Lokalrivalen TSV Moosburg, ebenso wie Mittelfeldspieler Andreas Pichlmeier (29). Dank der hinzugewonnenen Qualität lässt sich der Abgang von Stefan Ackstaller zum SC Bruckberg verschmerzen. „Die Neuzugänge machen einen sehr guten Eindruck und bringen uns weiter. Ich bin mir sicher, dass wir gut aufgestellt sind“, so Ball nach einer Vorbereitung, die er als durchwachsen bezeichnet. „Wir hatten gute Phasen, aber auch die üblichen Probleme mit angeschlagenen Spielern und Urlaubern“, erklärt der Trainer. Neben den konditionellen Grundlagen stand die Taktik als Schwerpunkt auf dem Programm. In der Meistersaison traten die Blau-Schwarzen noch im offensiven 4-3-3-System auf, eine Liga höher wird die Ausrichtung etwas defensiver ausfallen.

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von Moritz Stalter

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