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Die Mannschaft des VfB Hallbergmoos.

Fußball Journal Freising

VfB Hallbergmoos – Jetzt oder nie!

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Zwei dritte Plätze treiben den VfB Hallbergmoos an. Seit 1993 der TSV Eching aus der Bayernliga abgestiegen ist, sehnt sich der Landkreis Freising wieder nach einem Verein in der Bayernliga.

Der SE Freising war seit 2000 in der Landesliga mit einem dritten und drei vierten Plätzen schon mehrfach in der Nähe der Aufstiegsplätze. Zuletzt war aber Hallbergmoos zweimal Dritter. Diese Saison soll es mehr sein.

Die Kampfansage deutete sich bereits mit den Sommertransfers an. Thomas Edlböck, Tobias Gürtner und Maximilian Hellinger sind alleine drei Spieler, die in der Regionalliga aktiv waren und für die Landesliga Topleute sind. In der Vorbereitung zeigte sich, dass die Neuen des VfB die sportliche Qualität anheben und gleichzeitig menschlich in das Team passen.

Diese Saison ist vieles anders bei den Hallbergmoosern, die auf nahezu allen Positionen einen die gesamte Saison andauernden Konkurrenzkampf bekommen. In den ersten Landesliga-Tagen musste das auch der bisher unumstrittene Andreas Kostorz feststellen: Er stieg nach seinem Urlaub erst zehn Tage vor dem Ligastart wieder in das Training ein und gehörte im ersten Punktspiel auch nicht zum Stamm. Kostorz nahm die neue Ausgangslage beim VfB sportlich: „Es überrascht mich nicht, dass neue Spieler gekommen sind. Ich finde das eher gut.“ Jetzt müsse eben jeder Kicker immer um seinen Platz unter den ersten Elf kämpfen. Trainer Toni Plattner ist auch vorbereitet auf die neue Situation. „Ich werde diese Saison deutlich mehr Gespräche führen, um Spielern zu erklären, warum sie nicht von Beginn an spielen.“ In der vergangenen Spielzeit fehlten bei zwei größeren Durchhängern genau diese Alternativen, um den negativen Trend zu stoppen. In dieser Saison stehen die Chancen des VfB Hallbergmoos so gut wie nie, auch weil die Landesliga keine wirklichen Überflieger mehr hat wie Ismaning und Deisenhofen, die beide in der vergangenen Saison quasi keine Krise hatten. Diesmal trauen die Trainer einem guten halben Dutzend Vereine eine der besten Rollen in der Liga zu. Das könnte dann auch zur Folge haben, dass sich die Spitzenteams gegenseitig die Punkte wegnehmen.

Die Hallbergmooser setzten vor der Saison bereits die ersten Ausrufezeichen, indem sie sich erstmals in der Vereinsgeschichte für den bayerischen Toto-Pokal qualifizierten. Der Weg in die Hauptrunde um den DFB-Pokal umfasst zwar noch sechs Spiele, aber dennoch ist der bisherige Verlauf schon ein Erfolg. Der VfB kegelte in den beiden Qualifikationsrunden zwei Bayernligisten aus dem Wettbewerb. Die Siege erfolgten zwar jeweils im Elfmeterschießen, aber schon in den 90 Minuten davor war Hallbergmoos die bessere Mannschaft. In der ersten Partie gegen Unterföhring wurde Ersatztorwart Emrullah Karaca im Elfmeterschießen zum Held. Gegen Dachau 65 hielt dann Ferdi Kozel den Sieg fest und verwandelte nebenbei auch noch den entscheidenden Elfer. Noch nie führten so viele Wege zum Erfolg wie heuer über den VfB Hallbergmoos. Der Ex-Abonnementdritte könnte nun Geschichte schreiben.

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