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Was die FW alles gemacht haben, stellte Vorsitzende Monika Mühl am Donnerstag in Kranzberg vor.

Mitgliederversammlung Freie Wähler Kranzberg 

FW Kranzberg: Den Ort im Fokus haben

Kranzberg – Als „Stütze der Gemeinderäte“ sehen sich die Mitglieder der Freien Wähler Kranzberg und arbeiten diesen bei aktuellen Themen zu. Bei der vergangenen Mitgliederversammlung wurde reflektiert und eine Vorschau auf das Jahr 2017 gegeben.

Eine gemütliche Runde wurde es am Donnerstagabend beim Metzgerwirt in Kranzberg. 61 Mitglieder können die FW bis dato vorweisen. Stolz sei man laut der Vorsitzenden Monika Mühl auch, dass aktuell der stellvertretende Landrat, Robert Scholz, Kranzbergs Bürgermeister Hermann Hammerl sowie sieben Mitglieder des Gemeinderats aus den Reihen der Freien Wähler hervorgingen.

Mühl sprach zu Beginn dem gesamten Vorstand ein großes Lob aus. „Die Zusammenarbeit lief wirklich super.“ Anders könnte manches Vorhaben auch gar nicht realisiert werden. Ein Höhepunkt dieses Jahres war der erst am vergangenen Wochenende veranstaltete Christkindlmarkt. „Dieses Mal haben wir uns ein Quiz über Waldtiere ausgedacht, das kam bei den Besuchern ziemlich gut an“, meinte die Vorsitzende.

Für 2017 stehe zunächst einmal das Einsammeln der Weihnachtsbäume auf dem Plan. Darüber freute sich Schriftführer Guido Ankner: „Dann wird Kranzberg von den Christbäumen befreit.“ Als weitere Projekte nannte Mühl das Starkbierfest am 17. März und die Ferienspiele im Sommer. „Dafür können wir dringend Unterstützung gebrauchen. Der Vorstand allein schafft das unmöglich.“

Generell wolle man sich zukünftig noch mehr um politische Themen kümmern und die Mitglieder stärker mit einbinden. „Die Meinungsbildung ist dabei enorm wichtig“, erklärte Mühl. „Man sollte sich schon damit auseinandersetzen, was im Ort passiert.“

Auch Bürgermeister Hermann Hammerl wandte sich mit einigen Worten an die Gemeinschaft. Für das kommende Jahr habe er sich viel vorgenommen. Ein wichtige Thema sei dabei die Entwicklung von Bauland, um vor allem „der Jugend im Ort die Möglichkeit zu geben, hier bauen zu können“. Dafür soll ein neues „Einheimischenmodell“ ausgearbeitet werden.

Die Energiewende innerhalb der Kommune läuft hingegen schon auf Hochtouren: „Durch die Photovoltaikanlage auf der Kläranlage ergibt sich für 2016 ein Eigenverbrauch von 85 Prozent“, berichtete der Rathauschef. 2017 soll die Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet werden. „Zunächst wird ein Drittel der 439 Lampen ausgetauscht, der Rest wird dann folgen.“

Desweiteren stünden der Umbau der Kläranlage, die Sanierung der Kanäle, die Bearbeitung eines neuen Flächennutzungsplans, der Ausbau des Gewerbegebiets sowie der Abschluss des Breitbandausbaus auf der Agenda von Hammerl. Zum Abschluss bedankte sich das Gemeindeoberhaupt noch bei der Gemeinschaft für das hohe Engagement.

Anna Schledzinski

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