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Rückblick und Vorschau standen auf der Agenda der FW-Klausurtagung am Chiemsee. Mit dabei waren: Karl Ecker, Rupert Popp, Robert Scholz, Rainer Schneider, Brigitte Niedermeier, Ludwig Kieninger, Marianne Heigl, Hans Sailer, Maria Scharlach, Anton Geier, Gerhard Betz und Josef Dollinger (v. l.). Planungen für neue berufliche Schulendulden keinen Aufschub mehr

FW-Kreistagsfraktion Freising berichtet von Klausur

Mühsame Diskussionen, fruchtbare Entscheidungen

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Bilanz gezogen über die Arbeit der vergangenen vier Jahre hat die Kreistagsfraktion der Freien Wähler (FW) im Rahmen ihrer Klausurtagung am Chiemsee. Und diese Bilanz fiel nach Ansicht der Kommunalpolitiker nicht schlecht aus.

Landkreis – FW-Fraktionsvorsitzender Rainer Schneider schreibt in seinem Resümée: „Viele der von den Freien Wählern angestoßenen Projekte, wie etwa der Bau der Realschulen in Au/Hallertau und Freising, oder auch die Sanierungen und Neubauten im Bereich des Klinikums Freising, sind auf einen guten Weg gebracht. Sie konnten, auch durch die Unterstützung des Landrats, mit wechselnden Mehrheiten nicht nur beschlossen, sondern zum Teil bereits umgesetzt werden.“

Die Diskussionen im Vorfeld der Entscheidungen seien jedoch oft mühsam gewesen. Deshalb sei es „umso erfreulicher, dass sich die Maßnahmen heute als große Erfolge für die jeweiligen Kommunen und den Landkreis Freising erweisen“.

Leider aber sei es derzeit um eine Herzensangelegenheit der Freien Wähler, die beruflichen Schulen, „sehr ruhig geworden“. Daher fordern die FW, dass seitens des Landkreises wieder mehr Engagement gezeigt wird und die Neubaumaßnahmen zügig geplant und in Angriff genommen würden: „Das duldet keinen Aufschub mehr.“

Ferner stand auch das Thema „Klinikum Freising“ auf der Agenda der FW-Klausur: Die Fraktion erneuerte ihre Forderung, vor allem den Bau der Kindertagesstätte wie auch der neuen Personalwohnungen schnellstmöglich zu beginnen.

Weiterhin sehen die FW-Fraktionsmitglieder – „nach der hervorragenden Akzeptanz der Realschule in Au“ – die Notwendigkeit des Baus einer weiteren Realschule im westlichen Landkreis für gegeben. Als Standort würde sich „sinnvollerweise“ Allershausen, die größte West-Gemeinde, anbieten. Rainer Schneider betont dazu: „Vor allem, weil damit die Unterversorgung der westlichen Region im Bereich der weiterführenden Schulen beseitigt werden würde.“

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen in zwei Jahren wurde in der Tagung beschlossen, „dass die Freien Wähler in jedem Fall mit einem eigenen Kandidaten für das Amt des Landrats antreten werden“. Nur dadurch sei gewährleistet, dass sich auch beim Themenkomplex „Verhinderung der 3. Startbahn“ wieder etwas bewege und es nicht, wie vor kurzem in einem Ort im Umfeld des Flughafens gelesen, dabei bleibt: „Ich bin der Fluglärm und hier bin ich daheim“.

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