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Die erste Frau, die Gammelsdorf regieren will: Raimunda Menzel kandidiert für ÜWG

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Von: Armin Forster

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Raimunda Menzel will Paul Bauer beerben. © Thomas Mauer

Sie ist die erste Frau, die in Gammelsdorf für das Bürgermeisteramt kandidiert: 2020 will Raimunda Menzel für die ÜWG ins Rathaus einziehen.

Gammelsdorf – Wer sich im Gammelsdorfer Gemeinderat umschaut, dem fällt eines sofort auf: In dem Gremium haben ausschließlich Männer das Sagen. Das könnte sich nach der Wahl am 15. März 2020 jedoch ändern: Mit Raimunda Menzel kandidiert nicht nur eine Frau für den Gemeinderat, sie ist auch die erste weibliche Bewerberin für das Bürgermeisteramt im Ort. Bei der Aufstellungsversammlung der Überparteilichen Wählergruppe Gammelsdorf (ÜWG) stellte sie sich gemeinsam mit 15 weiteren Gemeinderatskandidaten der Öffentlichkeit vor.

Seit Langem ehrenamtlich engagiert

Die 53-jährige Mutter zweier erwachsener Söhne blickt auf einen vielfältigen beruflichen Werdegang zurück: 1982 startete sie bei der Landeshauptstadt München, bildete sich dort weiter zur Verwaltungsangestellten. Nach einigen Jahren wechselte sie in die Pressestelle der Internationalen Handwerksmesse und später ins Sekretariat des Geschäftsführers im Freisinger Kardinal-Döpfner-Haus. Aktuell ist Menzel seit zehn Jahren im Einwohnermeldeamt der VG Mauern tätig.

Auch ehrenamtlich ist sie seit Langem umtriebig: 16 Jahre gehörte sie dem Pfarrgemeinderat an, leitete in dieser Zeit eine Mutter-Kind-Gruppe. Seit der Auflösung des Pfarrgemeinderats bringt sich Menzel in der neu gegründeten Projektgruppe der örtlichen Pfarrei St. Vitus ein. In der Pfarrkirche ist sie außerdem seit mehr als 25 Jahren als Lektorin aktiv.

Sie war bereits Gemeinderätin

In die Kommunalpolitik zog es sie bereits 1996: Für zwei Amtszeiten wurde sie in den Gemeinderat gewählt, legte dann aus beruflichen Gründen eine Pause ein. „In den vergangenen Jahren war ich zwar nicht aktiv dabei, habe das Geschehen aber immer mit großem Interesse verfolgt“, betont die 53-Jährige. 125 von 131 Stimmberechtigten waren davon überzeugt, dass sie die richtige Person ist, um für die ÜWG die Nachfolge des 2020 nicht mehr kandidierenden Bürgermeisters Paul Bauer anzutreten. Menzel: „In der nächsten Zeit habe ich vor, mit möglichst vielen Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen, um sie so von meiner Kandidatur zu überzeugen.“ 

Die Kandidaten der ÜWG

Markus Riedl, Beate Wagensonner, Paula Fink, Raimunda Menzel, Florian Pflügler, Konrad Weinzierl junior, Alfred Germaier, Thomas Bauer, Nobert Bauer, Peter Puscher, Wolfgang Breiteneicher, Jakob Kiermeier, Sandra Zeilhofer, Martin Kellner junior, Bernhard Lang und Jutta Strohbach.

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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