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Wegen anhaltender Dürre: Wiedfeuer gerät außer Kontrolle

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Von: Andrea Hermann

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Einen Waldbrand in Kreuzholzen (Gemeinde Gammelsdorf) mussten die Feuerwehren am Donnerstagmittag löschen. © Albrecht

Zu einem Waldbrand in Kreuzholzen wurden am Donnerstagmittag neun Feuerwehren aus drei Landkreisen alarmiert. Grund: Ein Wiedfeuer ist außer Kontrolle geraten.

Gammelsdorf – „Eine Dürre, die nicht ganz ungefährlich ist“, so Kreisbrandrat Manfred Danner, wurde am Donnerstagmittag einem Waldbauern in Kreuzholzen (Gemeinde Gammelsdorf) zum Verhängnis. Nach Baumfällarbeiten wollte dieser Äste und Co. verbrennen und hatte deshalb ein sogenanntes Wiedfeuer entfacht. „Weil es derzeit so trocken ist, hat das Unterholz angefangen zu brennen“, berichtete Danner auf FT-Nachfrage. Das Feuer habe sich von anfangs 25 Quadratmeter auf zirka 4000 Quadratmeter ausgebreitet, erklärte der Kreisbrandrat.

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Rund 80 Floriansjünger aus neun Feuerwehren eilten zu dem abgelegenen Waldstück, um das Feuer zu löschen und anschließend das Gebiet mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern, etwa in Wurzelstöcken, abzusuchen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz vorbei. „Schaden ist keiner entstanden“, berichtete Danner, verletzt sei auch niemand geworden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Gammelsdorf, Hörgertshausen, Sielstetten, Moosburg, Martinszell, Obermünchen, Obersüßbach, Attenhausen und Volkenschwand. 

Auch in Kirchamper hat die Feuerwehr kürzlich einen Flächenbrand verhindert.

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