Neue Chance 2020? Nach seinem Ausscheiden liebäugelt Witzeerzähler Ecker mit einem zweiten Versuch. 

Johann Ecker wollte Witzemeister werden

Der wahre Witze-Champion lacht auch, wenn er nicht gewinnt

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Es hat nicht gereicht für den Witze-Champion von Gammelsdorf. Johann Ecker schied bei der oberbayerischen Witzemeisterschaft gegen teilweise professionelle Kabarettisten aus. Spaß hatte er trotzdem, wie er erzählt.

Herr Ecker, wie lief es bei der Witzemeisterschaft?

Meine Frau und meine Bekannten haben gesagt, dass ich mich gut geschlagen habe. Aber die anderen Teilnehmer waren zum Großteil Profis, die schon seit mehr als zehn Jahre bei den Witzemeisterschaften dabei sind. Das sind so richtige Clowns, die auch als Kabarettisten auf der Bühne stehen. Da habe ich keine Chance.

Wie wurden Sie denn bewertet?

Das ist nicht bekannt. Es waren zu viele Teilnehmer – und da hätte es mehrere Stunden gedauert, wenn jeder elf Witze erzählt, wie geplant. Deshalb sind zur Pause nach fünf Durchgängen von acht Startern fünf rausgeflogen. Und da war ich dabei.

Was bleibt für Sie nach dieser Witzemeisterschaft?

Für mich war das ein Höhepunkt, vor so vielen Leiten aufzutreten. Ich habe nichts bereut. Das war eine Riesengaudi, auch weil die Leute bei meinen Witzen geklatscht und gelacht haben. Das war einer der Höhepunkte meines Lebens.

Sie haben also dazugelernt von der Konkurrenz?

Das sind Leute, die nehmen das Mikrofon aus dem Ständer, tigern über die Bühne und haben noch die Quetsch’n dabei. Da lachen die Leute schon, wenn der Witz erst halb fertig ist. Da waren auch Starter, die man professionell buchen kann und einige fahren zu den Witzemeisterschaften in mehreren Bezirken Bayern. Ich mache das ja nur zur Gaudi im Freundes- und Familienkreis.

Machen Sie nächstes Jahr wieder mit?

Wenn ich gesundheitlich und geistig dann noch fit bin, warum nicht? Das lasse ich mir offen. Ich habe ja schon diesmal zur Vorstellung gesagt: Oben klar und unten dicht, mehr will ich nicht. Das war dann gleich der erste Lacher für die Leute.

Wie geht es nun weiter?

Im Januar oder Februar bin ich beim Weißwurst-Symposium zu Gast. Dort trage ich dann meine Witze über den Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer und die Moosburger Bürgermeisterin Anita Meinelt vor. Da habe ich schon einiges beisammen und kann versprechen, dass dieser Auftritt super wird.

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