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Das "Feuer und Klang Fest" hatte die Feuerwehr Enghausen-Priel beim Münchner Radiosender Arabella gewonnen. Am Samstag kamen dann 1200 Besucher in den 100-Seelen-Ort nahe Gammelsdorf.

1200 Besucher kommen zum "Feuer und Klang Fest"

Party mit Feuerwerk und Radio Arabella: Die legendäre Nacht von Priel

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Priel - Zum gigantischen "Feuer und Klang Fest" strömten am Samstag 1200 Besucher nach Priel bei Gammelsdorf. Im Interview sagt der Organisator: "So eine Feier hatte uns keiner zugetraut."

So viele Besucher auf einen Schlag hat der kleine Ort Priel bei Gammelsdorf noch nicht erlebt: 1200 Gäste kamen am Samstag zum „Feuer und Klang Fest“, das die Freiwillige Feuerwehr Enghausen-Priel im Februar bei Radio Arabella gewonnen hatte. Im Interview spricht FFW-Vorsitzender Josef Weinzierl über die gigantische Party, die dem kleinen Dorf so keiner zugetraut hätte.

-Herr Weinzierl, die Bierbänke sind abgebaut, auf dem Festplatz sieht es aus, als ob nie etwas gewesen wäre. Mit welchem Gefühl blicken Sie auf Samstag zurück?

Der Veranstalter und der Radiomoderator: Josef Weinzierl (l.) im Gespräch mit DJ Wetterhuber.

Also fest steht: Eine so hohe Latte werden wir uns nicht mehr legen. Das, was am Samstag bei uns los war, war einmalig für Priel. Unglaublich! Es hat allen einen Heidenspaß gemacht, aber das nächste „Feuer und Klang Fest“ wird in einem normalen Maß ablaufen.

-Sie hatten mit Radio Arabella auch einen starken Partner an Bord.

Ja, das war echt toll. Die hatten nicht nur ihre DJs dabei, sondern haben auch die komplette Veranstaltungstechnik mitgebracht, die Beleuchtung und sogar einen Skybeamer. Zusammen mit den vielen Buden und Ständen auf dem Gelände hat das einen richtig schönen Campus-Charakter ergeben. Die Stimmung war unglaublich gut, fast schon wie ein kleines Tollwood-Festival. Diese Atmosphäre hätte wohl keiner erwartet.

-Wann hat der Ort zuletzt so viele Menschen gesehen?

Der Regen draußen juckte im Zelt niemand: Auf der Tanzfläche herrsche beste Stimmung bis tief in die Nacht.

Bei der Fahnenweihe vor 15 Jahren war auch ganz schön was los. Aber da haben sich die Besucher über drei Tage verteilt. So viele auf einmal, das gab’s hier noch nie. Priel hat ja nur knapp 100 Einwohner, und die waren wahrscheinlich alle da. Ansonsten kamen ganz viele aus dem Raum Moosburg, Freising und Landshut, wir hatten aber auch Besucher aus Deggendorf, Landsberg am Lech, aus Günzburg oder vom Chiemsee da. Viele von denen haben uns gesagt: „Also, man sieht sich dann im nächsten Jahr wieder.“ Andere haben uns vorgeschlagen, einen Adventsmarkt zu veranstalten. Weil die Buden mit Essen und Wein so gut angekommen sind.

-Sogar ein Feuerwerk gab’s in der Nacht!

Und das war für ein kleines Dorf wie unseres richtig super, mit tollen Effekten. Das hat einer aus Priel organisiert, der hat da ein Faible dafür.

-Obwohl der Wetterbericht äußerst durchwachsen geklungen hatte, strömten selbst am späten Abend noch Menschen zu Ihrer Feier.

Das Wetter war echt nervenaufreibend. Um Punkt 6, als wir angefangen haben, ging der Regen los. Aber das war nur ein leichtes Tröpfeln. Zwischenzeitlich wurde es etwas stärker, viele Leute sind trotzdem draußen geblieben. Danach hat das Wetter hergehalten. Einen richtiger Schauer, bei dem man gesagt hat: Wow, jetzt regnets echt, gab es erst gegen 2 Uhr früh. Aber da waren die Leute in unseren Barzelten oder unter Schirmen. Also kein Problem. Überhaupt war es wahnsinnig lang warm. Ich bin ein recht verfrorener Mensch – stand aber bis 1 Uhr im T-Shirt draußen.

-Sind Sie froh, dass der ganze Stress rund um die Veranstaltung jetzt auch wieder ein Ende hat?

Ja, das waren jetzt sechs Monate Arbeit. Anfang März stand ich zum ersten Mal bei Radio Arabella im Sender, seither haben wir alles vorbereitet. Gerade in der Endphase beschäftigen einen noch tausende Kleinigkeiten.

-Hat die ganze Feuerwehr mitgeholfen?

Eine farbenfrohe Stimmung schafften die vielen Lichter, die auf dem Gelände und in den Zelten verteilt waren. Die Technik hatte Radio Arabella mitgebracht.

Fast ganz Priel. „Dorf“ ist bei uns kein Ort, sondern eine Lebenseinstellung. Da wird zusammengeholfen, deswegen funktioniert es auch so gut. Die Profis von der Veranstaltungstechnik haben uns gelobt und gesagt, sie hätten nicht mit derart viel Verlässlichkeit und Partnerschaft gerechnet.

-Und jetzt?

Jetzt kann ich mich wieder auf mein eigenes Leben konzentrieren. Das wird auch höchste Zeit, denn in drei Wochen werde ich zum zweiten Mal Vater.

Dieses Bewerbungsvideo bescherte Priel die Party:

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