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Ganz Freising freiwillig bei der Polizei

Freising - So eine Gelegenheit gibt es nicht alle Tage. Den Blick hinter die Kulissen der Freisinger Polizei zu werfen – das ließ sich am Samstag kaum jemand entgehen. Bereits am Vormittag drängten sich die Gäste auf dem Areal an der Haydstraße – und waren beeindruckt. Etwa vom „Zeiserlwagen“ oder dem „Blitzerauto“.

Für alle, die wissen wollten, wie der Alltag der Uniformierten abläuft, hatten die Mitarbeiter der PI Freising gemeinsam mit den Hilfsorganisation ein buntes Programm vorbereitet. Vor allem die Kinder waren es, die mit ihren Eltern neugierig die vielen Infostände erkundeten. Den Dialog mit den Kleinen suchte man auch von Seiten der Polizei. Und wie könnte das besser gehen als mit einerHandpuppe. „Knöllchen“ hatte sich am Eingang postiert und wies den Nachwuchs launig ein.

Auch Dienststellenmitarbeiter Peter Mutschmann konnte am Samstag zeigen, dass man von Seiten der Polizei die Barrieren zu den Bürger gerne abbaut– so ganz außerhalb des Dienstes. Er hatte alle Hände voll zu tun, die Kinder auf dem PS-starken Einsatzmotorrad Platz nehmen zu lassen. Selbstverständlich nur mit Dienstmütze. Wie es ist, wenn das Konzentrationsvermögen durch den Genuss von Alkohol eingeschränkt ist, auch das konnte man hautnah erleben. Sogar Landrat Josef Hauner wollte wissen, wie sich eine „rauschige“ Fahrt auf dem Kettcar anfühlt. Was sonst nur „schweren Jungs“ vorbehalten bleibt, ist eine Freifahrt mit der „grünen Minna“. Einen Gefangenentransportwagen mit zehn Zellen von innen anschauen, auch das war am Samstag möglich. Nicht alle waren so mutig wie die die sechsjährige Carina, die im „Zeiserlwagen“ saß.

Klicken Sie sich durch die Fotos vom Tag der offenen Tür

Fotos: Das war der Tag der offenen Tür bei der Freisinger Polizei

Landrat Josef Hauner nutzte den Tag, um sich bei den Polizisten für ihre Einsatzbereitschaft und die umsichtige Aufgabenerfüllung zu bedanken. Oftmals hätten es die Mitarbeiter mit Grenzsituationen zu tun, die nach Dienstschluss nicht so einfach aus dem Kopf verbannt werden könnten. In dem Zusammenhang verurteilte der Landkreischef auch verbale und tätliche Angriffe auf die Beamten.

Der „Blaulicht-Fahrzeugpark“ war zu bestaunen und der Blick in ein „Blitzer-Auto“ gestattet, das die Kollegen der Autobahnpolizei aufgebaut hatten. Sogar die vierbeinigen Partner der Polizei wurden vom Polizeihundeführer vorgestellt. Dass der ganz „normale“ Dienststellenbetrieb an dem Tag natürlich weiter gehen musste, darauf machte der Leiter der PI Freising, Polizeioberrat Ernst Neuner, aufmerksam. Interessierte durften trotzdem auch das Dienstgebäude inspizieren.

Beim BRK Bereitschaftsdienst zeigte schließlich Rettungssanitäter Benedikt Popken wie eine Herz-Lungen Wiederbelebung funktioniert und ganz Mutige durften sich mit einer Trage in den Rettungswagen schieben lassen.

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