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Rudner Tisch soll eingerichtet werden

Ganztagsbetreuung in Neufahrn: Ferien und Randzeiten sind das Problem

Neufahrn – Der Bedarf an Ganztagsbetreuung an den Grundschulen in Neufahrn wächst – auch nach 15.30 Uhr und in den Ferien. Ein runder Tisch soll eingerichtet werden.

Die Freien Wähler haben im Gemeinderat einen „runden Tisch“ angeregt, der klären soll, wie man das Problem in Griff bekommen kann.

Das stellt sich wie folgt dar: Die Ganztagsschule wird im kommenden Jahr eingeführt, an beiden Grundschulen mit der ersten Jahrgangsstufe. Die Betreuung durch die Schule endet allerdings um 15.30 Uhr. Eine weitere Betreuung ist durch das Lehrpersonal nicht abgedeckt. Ein Angebot über diesen Zeitraum hinaus wäre eine freiwillige Leistung des Aufwandsträgers, sprich der Kommune Neufahrn.

Vor diesem Hintergrund machte Schulleiter, Fraktionssprecher der Freien Wähler und Schulreferent Josef Eschlwech im Gremium deutlich, dass der Wunsch der Eltern nach ganztägiger Betreuung ihrer Kinder immer mehr zunimmt. Wichtig sei ihm, dass sich der runde Tisch auch Gedanken über die Ferienbetreuung mache. Nicht unbedingt in den großen Ferien sondern an Ostern und Pfingsten oder an „Wochenferien“, wie zum Beispiel an Fasching oder Allerheiligen. Da sei der Bedarf aus Sicht der Eltern offenbar am größten. Wichtig sei, „was mit den Kindern ab 15.30 Uhr geschieht“, stellte er klar.

Dem runden Tisch sollten seiner Vorstellung nach Vertreter der Verwaltung, Rektorinnen und Rektoren der Grund- und Mittelschulen sowie die Fraktionssprecher der politischen Parteien und Gruppierungen angehören. Nicht zu vergessen, die Vorsitzenden der Elternbeiräte an Schulen und Kindergärten, sowie die Leitungen des Horts und der Mittagsbetreuung und Vertreter des Kinder- und Jugendzentrums.

Laut Eschlwech geht es um besagte „Randzeiten“, an denen die Schule keine Betreuung bieten kann. Der Hort und die Mittagsbetreuung kämen für Ganztagsschüler nicht in Frage, weil dort nur Kinder der Regelklassen akzeptiert würden. Ein Umstand, der laut Eschlwech sogar „das Aus der Ganztagsklassen bedeuten könnte“ – aus dem Grund, dass die Eltern die Teilnahme von einer Anschlussbetreuung abhängig machen würden und mit dem Argument „es hilft mir nicht in den Ferien, da schicke ich mein Kind lieber gleich in die Mittagsbetreuung oder in den Hort“. Die Eltern haben die Wahl zwischen Regelklassen und Ganztagsschule.

Der runde Tisch stieß auf bereite Zustimmung. Die Zeit drängt. Ergebnisse muss es laut Eschlwech noch in diesem Schuljahr geben.

Alexander Fischer

Rubriklistenbild: © dpa

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