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Mit roter Farbe – wie hier in unserer Fotomontage – wollte man in Moosburg einen Fußweg an der Landshuter Straße kennzeichnen. Doch das Landratsamt hat etwas dagegen.

Vorschlag abgelehnt

Gefährlicher Fußweg: Landratsamt gefällt Moosburgs roter Streifen nicht

Moosburg - Fußgänger, die Moosburgs Burgermühlstraße entlang der Landshuter Straße überqueren wollen, leben gefährlich. Doch ein Lösungsvorschlag der Stadt fiel jetzt im Landratsamt durch.

Eigentlich hätte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Moosburg darüber entschieden werden sollen: die Errichtung eines Gehweges von der Gaststätte „Torbräustüberl“ bis zur Fußgängerbrücke am Mühlbach an der Landshuter Straße.

Mittels roter Fahrbahnmarkierung hatte man eine optische Führung für Fußgänger angedacht, die als Verlängerung des Gehwegs über die Burgermühlstraße bis zur Mühlbachbrücke führen sollte. Vor dem Reisebüro hätte ein Stellplatz wegfallen müssen.

Doch wie Bürgermeisterin Anita Meinelt gleich zu Beginn der Sitzung anmerkte, habe man aktuell eine Stellungnahme des Landratsamts erhalten, in der die angedachte Führung des Gehweges so nicht akzeptiert werde. Deshalb wurde der Punkt wieder von der Tagesordnung genommen. Jetzt müsse man sich halt nochmals mit Fachbehörden zusammensetzen, um die Gefahrenstellen an der stark befahrenen Straße zu entschärfen. 

Eine Lösung könne doch ein Zebrastreifen auf Höhe der Burgermühlstraße 2 sein, regte Gerhard Beubl (SPD) an. Auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung entlang dieser Straße wurde angeregt. Der Zugang zur Ampel müsse für Fahrradfahrer, die aus der Bonau kämen, möglich sein, betonte derweil Michael Stanglmaier (Grüne). Meinelt versprach, gemeinsam mit den Fachbehörden nach alternativen Lösungen zu suchen.

Maria Martin

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