Er stand auf der linken Spur

Geisterfahrer zu betrunken: Alkotest war nicht mehr möglich

München/Freising - Ein Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Freising wurde in der Nacht zu Sonntag um 2.30 Uhr auf der A99-Ostumfahrung angehalten. Seinen Promillewert konnte die Polizei aufgrund zu starker Alkoholisierung nicht mehr feststellen.

Bei der Einsatzzentrale in München ging in der Nacht zu Sonntag die Meldung ein, dass ein Geisterfahrer auf der A99-Ostumfahrung unterwegs war. Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Ludwigsfeld konnte ein Ford Transit auf der linken Fahrspur stehend angetroffen werden. Im Fahrzeug saß ein 25-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Freising. Er schlief tief und fest und konnte nur mit erheblicher Mühe geweckt werden. Als weitere Streifenwagen eintrafen und die Gefahrenstelle absicherten, konnte der Kleinlaster von der Fahrbahn gefahren werden. Beim Fahrer wurde erheblicher Alkoholgeruch festgestellt. Aufgrund seiner sehr starken Alkoholisierung war ein Alkotest laut Polizei nicht mehr möglich.

Bei dem sehr renitenten Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet. Aufgrund seines Verhaltens werden noch Anzeigen wegen Widerstands und Beleidigung folgen. Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sind am Laufen. Zu konkreten Gefährdungen des entgegenkommenden Verkehrs kam es nicht. Den Führerschein, den er als Berufskraftfahrer braucht, wird er so schnell nicht wieder bekommen.

Rubriklistenbild: © dpa

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