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Haben Grund zur Freude: Die Bürgermeister Martin Bormann (Attenkirchen), Dieter Werner (Marzling), Hans Mayer (Neufahrn, v. l.), Tobias Eschenbacher (Freising, 2.v. r.) und Rupert Popp (Allershausen, r.) freuen sich über ihre Förderbescheide, die Minister Markus Söder (3. v. r.) in einer Feierstunde an insgesamt 54 Kommunen verteilte.

Ausbau läuft auf Hochtouren

Geldsegen für Freisinger Kommunen: Schnelles Internet für alle

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren“, freute sich Markus Söder. Der Finanz- und Heimatminister Markus verteilte am vergangenen Mittwoch in München ausgiebig Förderbescheide.

Landkreis – Unter den insgesamt 54 Nutznießern waren auch Gemeinden aus dem Landkreis Freising: Allershausen, Attenkirchen, Marzling, Neufahrn und Freising. „Damit haben bereits 1642 Gemeinden und mehr als drei Viertel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, bilanzierte der Minister.

Vergeben wurden an dem Mittwoch insgesamt rund 17 Millionen Euro an Zuschüssen. In München nahm Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher einen Förderbescheid für Freising in Höhe von rund 389 000 Euro entgegen. Bürgermeister Rupert Popp (Allershausen) erhält für seine Gemeinde 51 000 Euro, Bürgermeister Martin Bormann (Attenkirchen) 56 000 Euro, Bürgermeister Dieter Werner (Marzling) 178 000 Euro und Hans Mayer (Neufahrn) 218 000 Euro.

„Breitband ist Zukunft“, betonte Söder. „Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten.“ Wie der Minister mitteilte, sind bereits über 97 Prozent aller bayerischer Kommunen in das Förderverfahren eingestiegen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 34 000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Damit könnten künftig weitere 665 000 Haushalte im Freistaat mit schnellem Internet versorgt werden, sagte Söder. Am 1. Juli ist mit dem Höfebonus zudem eine weitere Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative gezündet worden. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser (FTTB) erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen“, sagte der Minister. „Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen.“  ft

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