Gesamte CSU-Fraktion soll nach Attaching kommen

Freising - Die BI Attaching hat jetzt die CSU-Abgeordneten des Bayerischen Landtags nach Attaching eingeladen - einzeln, aber auch die gesamte Fraktion.

Die solle ihre für Mittwoch, 24. Februar, anberaumte Sitzung in die von einer dritten Startbahn schwer betroffenen Ortschaft verlegen, schlägt Michael Buchberger von der BI in einer Pressemitteilung vor: „Es ist uns ein großes Anliegen, die gravierenden Auswirkungen einer möglichen dritten Startbahn für Attaching und die Region aufzuzeigen und über die fehlende Notwendigkeit zu informieren“.

Die zeige sich aktuell im Luftverkehrsbericht des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen, das für die Zahl der Flugbewegungen in Deutschland bis zum Jahr 2030 nur ein durchschnittliches Wachstum von 0,81 Prozent im Jahr prognostiziert. Buchberger: „Auf Basis dieses Wachstums wäre der Flughafen München noch weit über das Jahr 2030 hinaus in der Lage, den Flugverkehr mit zwei Startbahnen zu bewältigen.“

Mit diesen Einladungen wolle man der Fraktionsspitze und allen CSU-Abgeordneten die Gelegenheit bieten, sich wie Ministerpräsident Seehofer - der am 29. Oktober in Attaching war - „umfassend zu informieren, ihren Kenntnisstand zu vervollständigen und Bürgernähe zu zeigen“. Neuerlicher Anlass wäre nach Ansicht der BI Attaching auch ein Ergebnis des „Bayerntrends“ des Bayerischen Rundfunks, der gezeigt habe, dass deutlich mehr Bürger gegen einje dritte Piste sei als dafür (wir berichteten im Hauptteil). Buchberger: „Es gibt keine Akzeptanz und keine Notwendigkeit für die dritte Startbahn“. Dass die gesamte CSU-Fraktion nach Attaching kommt, hält die BI für eine „Selbstverständlichkeit“: Sie habe schließlich im Juni 2014 auch bereits am Flughafen getagt.

Rubriklistenbild: © dpa

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