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An historischen Festzügen und mittelalterlichen Märkten beteiligen sich die Mitglieder von In Curia Baronis. 

In Curia Baronis feiert ein kleines, aber feines jubiläum

Der Graf zu Haag bleibt unvergessen

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Er stand an der Spitze des „Haager Fähnleins“, wurde vom Kaiser befördert und baute auf, was im „Ochsenkrieg“ zerstört worden war: Hans VI., Reichsfreiherr von Fraunberg und Graf zu Haag.

Freising – Ihn und seine Gattin Anna von Pappenheim vor dem Vergessen zu bewahren, hat sich In Curia Baronis zur Aufgabe gemacht. Vor fünf Jahren wurde die mittelalterliche Adelsgruppe gegründet und ist seitdem an ihrer Aufgabe gewachsen. Zirka 20 Personen zwischen fünf und 70 Jahren schlüpfen in authentische Gewänder aus Samt, Seide oder Damast, um Geschichte lebendig zu machen.

Der Reichsfreiherr regierte von 1436 bis 1476. Er wurde 1465 von Kaiser Friedrich III. zum Reichsfreiherrn ernannt und erhielt so eine Stimme im Reichstag und das Zollrecht. Hans VI. stand dem sogenannten „Haager Fähnlein“ 1462 in der Schlacht bei Giengen vor. Die im vorherigen „Ochsenkrieg“ (1421 bis ’22) beschädigten Kirchen in der Grafschaft ließ er wieder herstellen oder neu errichten.

Die Adelsgruppe beteiligt sich an historischen Festzügen und mittelalterlichen Märkten in Ober- und Niederbayern. Ihr Jubiläum hat die Curia stilecht bei einem historischen Grafenessen gefeiert. Und das soll noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Wir freuen uns auch über neue Mitglieder“, betont Siegfried Eßberger, Sprecher der Gruppe. Denn der Hofstaat eines Freiherrn kann nie groß genug sein.

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