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Die Tiere waren sein Leben: Thomas Naumann aus Au starb am Mittwoch im Rahmen eines Rettungseinsatzes.

Tragischer Tod

Große Trauer um Thomas Naumann aus Au: Tierschutzverein macht in seinem Namen weiter

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Au/Hallertau - Die Bestürzung über den Tod von Thomas Naumann aus Au ist immer noch groß. Für die Mitglieder ist der tragische Verlust ihres Vorsitzenden aber auch eine Verpflichtung: in seinem Namen weiterzumachen.

Wie berichtet, ist der Gründer des Tierschutzvereins Hallertau (56) am Mittwoch während einer Tierrettung zusammengebrochen und kurz darauf im Krankenhaus an einem Herzinfarkt verstorben. Während am Samstag die Aussegnung im engsten Familienkreis stattfand, haben sich viele Menschen in Internetforen von Naumann verabschiedet.

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Die Tiere waren sein Leben. Jetzt müssen die Vierbeiner in Au und Umgebung ohne Thomas Naumann auskommen.

Posted by Freisinger Tagblatt on Freitag, 5. Februar 2016

Eine sehr traurige, unfassbare Nachricht. Es müsste viel mehr Menschen wie ihn auf der Welt geben“, schreibt Melli Rosa auf der FT-Facebook-Seite. Stefan Schlößer wünscht: „Ruhe in Frieden, Thomas! Die Tiere werden es Dir auf ewig danken.“ Auch die User von merkur.de finden bewegende Worte: „Und wieder ist ein guter Mensch viel zu früh gegangen“, heißt es in einem Kommentar. In einem anderen: „Für diese Arbeit gelebt, bei dieser Arbeit gestorben. Ich denke, dass Gott mit Herrn Naumann sehr zufrieden war. Jetzt kann er sich im Himmel um die Tiere weiterkümmern.“

Andreas Greinwald.

Auch die Mitglieder des Tierschutzvereins haben ihrem Vorsitzenden gedacht. Die außerordentliche Sitzung, die am Freitagabend stattfand, begann mit einer Schweigeminute. „Die Stimmung war sehr gedrückt“, berichtet Andreas Greinwald, bisheriger Stellvertreter von Naumann. Und doch war schnell klar, dass Aufgeben keine Option ist. Die Auflösung des Vereins kam nicht in Frage. „Der Tierschutzverein ist das großes Erbe von Thomas, und das wollen wir antreten“, erklärt Greinwald.

Klar sei, dass einer allein Naumann nicht ersetzen könne. Der Auer war Tag und Nacht für Tiere da. „Wir müssen die Last verteilen“, betont Greinwald. Angelika Horner übernimmt das Notruftelefon, Karola Esser die Tierheimleitung. Sie fährt künftig auch die Einsätze. Greinwald kümmert sich um das Büro. Die Neuwahl des Vorstands soll Ende 2016 im Rahmen der regulären Jahreshauptversammlung stattfinden, sagt Greinwald. „Jetzt eine außerordentliche Wahl abzuhalten, wäre Schmarrn.“

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