Missglückter Badeausflug

Großfahndung an der Isar: 19-Jähriger von Strömung abgetrieben

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Oberhummel - Es sollte ein entspannter Badeausflug von Vater und Sohn werden. Stattdessen endete der Nachmittag mit einer großen Suchaktion an der Isar.

Wie die Polizei Freising berichtet, hatten sich am Sonntag ein 66-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis und sein Sohn (19) auf einer Kiesbank an der Isarbrücke zwischen Oberhummel und Gaden die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Der 19-Jährige, der unter einer geistigen Behinderung leidet, wollte sich um 14 Uhr im Wasser abkühlen und ließ sich mit der Strömung treiben.

Der Vater dachte sich dabei zunächst nichts Böses. Als sein Bub aber nicht wiederkam, wurde er doch unruhig und begann ihn zu suchen – vergebens. Gegen 16 Uhr betätigte er den Notruf und löste damit eine Großfahndung aus. Drei Streifen, ein Polizeihubschrauber, 25 Kräfte der Feuerwehr Moosburg mit zwei Booten und 21 Rettungsschwimmer von der Wasserwacht mit vier Booten waren unterwegs, um den 19-Jährigen zu suchen. Was keiner zu hoffen wagte: Sie waren innerhalb kürzester Zeit erfolgreich.

Die Besatzung des Helikopters entdeckten ihn einige Kilometer stromabwärts am rechten Uferrand sitzend. „Er hat nicht gefroren und war nicht verletzt“, berichtet die Polizei. Der Hubschrauber landete auf einer Kiesbank. Badegäste, die den Vorfall mitverfolgt hatten, boten den Rettungskräften ihr Gummiboot an. Damit ruderten die Polizisten den 19-Jährigen ans andere Isarufer, wo er von einer Polizeistreife wohlbehalten in Empfang genommen wurde.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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