Die Führungsriege steht (v. l.): Bezirksrat Johannes Becher, Vorsitzender Axel Reiß, Bundestagskandidatin Birgit Mooser-Niefanger und 2. Sprecher Michael Obermeier. Fotos: hz

Grüne bestätigen ihre Führungsriege

Eching - Den Ortsverband der Grünen in Eching gibt es mittlerweile seit drei Jahren. Bei den Kommunalwahlen holten sie auf Anhieb zwei Plätze im Gemeinderat. Zuletzt traf man sich zur Jahreshauptversammlung im ASZ, berichtete über Vergangenes und, was man in der Zukunft noch besser machen könnte.

So startete die Veranstaltung mit einer Diskussion, wie man sich verstärkt etwa auf Facebook präsentieren könnte. Dazu will man die Vereine ansprechen, um sich in Eching bekannter zu machen. Der Vorsitzende Axel Reiß betonte: „Wir müssen für unsere Ideen werben.“

Bei der vergangenen Bürgermeisterwahl habe man überlegt, selbst einen Kandidaten zu stellen, dann aber Sebastian Thaler unterstützt. Reiß: „Wir fanden ihn gut, es war eine strategische Entscheidung.“ Man hatte Hoffnung, dass sich das Klima verändert und so kam es: „Er hat ein ganz anderes Ohr für uns als sein Vorgänger.“

Siglinde Lebich berichtete im Anschluss aus dem Gemeinderat. Die Grünen hätten dort viele Anträge platziert: „Wir sind eine Fraktion, die sich lebhaft einbringt.“ So war es etwa bei den Planungen für den Hollerner See nicht vorgesehen, dass auch eine ausschließlich naturnahe Variante in Frage kommt: „Die ist dank uns jetzt ins Planungsverfahren aufgenommen worden.“ Beim Rathaus wurde von den Grünen ein Neubau in die Überlegungen aufgenommen: „Der neue Bürgermeister will sich darüber auf jeden Fall ein Bild machen.“ Generell sei die Zusammenarbeit im Gemeinderat nun besser und die Grünen freuen sich, dass es zu einem Wechsel kam. Gemeinderat Leon Eckert sprach davon, dass seine Partei im Gremium mehr Anträge durchbekommen habe, als die anderen zusammen überhaupt gestellt hätten.

Vor den Neuwahlen sprach Bundestagskandidatin Birgit Mooser-Niefanger zu den Anwesenden. Spaß soll bei der politischen Arbeit nicht zu kurz kommen: „So habe ich bei allen Jahreshauptversammlungen angeregt, dass es auch einen Vergnügungswart geben solle.“ Der Kampf gegen die dritte Startbahn war eine der Hauptarbeiten in der vergangenen Zeit: „Da haben wir teils ewig an den Informationsständen verbracht und starke Argumente gebracht.“ Die CSU laufe da in den Spuren eines Donald Trumps und brächte das Gegenteil von fachlichem Argumentieren

Dann traten die fünf anwesenden Mitglieder zur Neuwahl der Vorstandschaft an. Wenig überraschend wurde Axel Reiß dabei einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Michael Obermeier bekam für die Posten als zweiter Sprecher und Kassier ebenfalls keine Gegenstimme. Danach wurde noch eifrig über die verschiedensten Themen diskutiert.

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