Sünzhausener Bauwagen

Grundstücksbesitzer meldet sich: „Das hilft uns kein bisschen weiter“

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Freising/Sünzhausen - Nicht einverstanden mit den Aussagen der Stadtverantwortlichen in Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Bauwagen-Treffpunkt in Sünzhausen ist Markus Krimmer. Er ist der Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Wagen steht.

Wie das Tagblatt berichtete, gibt es den Treffpunkt für die Jugendlichen von Sünzhausen schon seit 15 Jahren. Doch jetzt gab’s Ärger: „Wegen eines einzelnen Sünzhausener Neubürgers“, der sich durch den Bauwagen und den Lärm drumherum gestört fühle, schrieb Krimmer an OB Tobias Eschenbacher. Bereits seit etwa eineinhalb Jahren würde Krimmer als Grundstückseigner des Standplatzes mit immer neuen Auflagen „gegängelt“, was in einem Strafgeld wegen nicht eingehaltener Lärmschutzauflagen“ in Höhe von 61 Euro gipfelte – das Krimmer Anfang Dezember bezahlte.

Die Stadt Freising betonte in dem FT-Artikel, sich sehr wohl um den Bauwagen bemüht zu haben, wie Pressesprecherin Christl Steinhart in einer Stellungnahme schrieb: „Wir wollten die Problematik wiederholt im Dialog lösen.“ Es habe „Gespräche mit den Jugendlichen und der Stadt gegeben“. Und selbst „als die Nachbarschaft“ die Stadt wegen Untätigkeit verklagen wollte, habe man den Bauwagen nicht entfernt.

Markus Krimmer aber betont in einem erneuten Schreiben an die FT-Redaktion nochmals, dass es „weder d i e Nachbarschaft noch d i e Nachbarn“ waren, die sich an dem Jugendtreff stören, sondern lediglich ein einzelner Haushalt, der sich dort belästigt fühlt.“ Krimmer weiter: „Zweitens ist die Aussage der Pressesprecherin, dass es seitens der Stadt Gespräche mit den Grundstückseigentümern und den Jugendlichen gegeben hat, falsch. Das einzige Gespräch, das mit dem zuständigen Amt 63 (seinerzeit mit Christoph Spiess) stattgefunden hat, war ein Anruf unsererseits bei Spiess, um mit ihm die Sachlage zu besprechen. Ein Gespräch mit den betroffenen Jugendlichen fand nie statt.“

Drittens sei die Aussage, „dass den Jugendlichen lediglich das Abspielen lauter Musik untersagt worden ist, so nicht richtig. In dem entsprechenden Schreiben der Stadt wurde jegliches Abspielen von Musik untersagt – auch bei Zimmerlautstärke. Eine Nachfrage, was die Stadt denn denkt, dass die Jugendlichen dort machen sollen, blieb, wie so vieles andere, unbeantwortet“.

Krimmer abschließend: „Es mag ja sinnvoll sein, dass der OB eine solche Problematik auf dem Städte- und Gemeindetag anspricht, da es vermutlich viele Gemeinden gibt, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Aber als er bei der Bürgerversammlung seine Unterstützung zugesagt hat, sich dieses Problems anzunehmen, bin ich davon ausgegangen, dass er sich konkret mit unserer Problematik auseinandersetzt, uns hier vor Ort bei einer Lösung des Problems unterstützt, und es nicht bei einer abstrakten Abhandlung dieses Problems im Umfeld seiner Bürgermeisterkollegen belässt. Denn das hilft uns im konkreten Fall kein bisschen weiter.“

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