Gute Nachrichten von der Grundschul-Baustelle

Neufahrn - Es geht voran beim Bau der Grundschule II. Auch wenn überall noch gewerkelt wird, wenn immer noch Kabel von der Decke hängen und Lüftungsrohre offen zu sehen sind, ist ein Ende der Arbeiten jetzt absehbar.

Ohne Weiteres zur Tagesordnung überzugehen, das ging nicht beim offiziellen Baustellen-Rundgang mit Architekt Alexander Voth. Nach dem tragischen Tod von Gemeinderat Johann Kummer sprach Bürgermeister Franz Heilmeier in der Aula einen Vaterunser im Beisein von Gemeinderatskollegen, Schulleitung und Mitgliedern der Verwaltung.

Der Rathauschef würdigte Kummer als „leidenschaftlichen Menschen“, der sich eingebracht und engagiert habe in der Gemeinde. Danach hatte Chef-Planer Alexander Voth das Wort. Die immer noch sichtlich vom Unglück, das der Familie Kummer widerfahren war, gezeichneten Teilnehmer an der Baustellbesichtigung machten sich auf den Weg durch das Gebäude.

Es roch nach Farbe im Treppenhaus des Schultraktes. Was laut Voth daran lag, dass man das Eisengelände erst gestrichen habe. Die Treppe dürfe man nicht isoliert betrachten, sie sei Teil der Architektur und des gesamten Ensembles, auch wenn man sie aus praktischen Gründen mit Glas verkleidet habe, erklärte der Planer.

Als nächstes folgte eine Exkursion in eines der Klassenzimmer im ersten Stock. Einer Teilnehmerin fiel auf, dass es im ganzen Raum keinen rechten Winkel gibt. Die Wände lauf leicht schräg und gewissermaßen konisch zu. Das wiederum war Absicht und von Anfang an Anlass für Kritik. Jetzt, da man das Ergebnis erahnen konnte, nahm aber niemand mehr Anstoß daran. Auch Gemeinderat Markus Funke (FDP) nicht, der einst mehrfach seine Verwunderung darüber geäußert hatte.

Zufriedenen Blickes schritt indes Schulleiter Josef Eschlwech durch die Räume. Ihm kam es erklärtermaßen darauf an, dass die Schule rechtzeitig „zum 1. September fertig wird“. Dass es nach mehreren Verzögerungen jetzt so aussieht, das stimme ihn „optimistisch“, sagte Eschlwech.

Vohl sprach von einem „ziemlich guten Stadium“, in dem man sich befinde. „Bis auf den Fall, den sie alle kennen“, sagte er im Hinblick auf den bekannten, folgenschweren Vermessungsfehler, sei der Bau aus seiner Sicht „eine erfreuliche Sache“ gewesen. Das meiste habe man „passgenau“ umsetzen können.

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