Rein ins Nass: Sprungbrett am Birkenecker Weiher. Foto: ev

Gute Noten für den Birkenecker Weiher

Hallbergmoos - Eignet sich der Birkenecker Weiher als Badesee? Auf eine Antwort haben Bürger und Politiker lange warten müssen. Das Gutachten zur Wasserqualität liegt nun endlich vor. Das Ergebnis fasste Bürgermeister Harald Reents in Kurzform so zusammen: „Der Weiher ist bestes Badegewässer.“

Die Bevölkerung wünscht sich sehnlich einen gut erreichbaren Badesee vor Ort. Doch die Suche nach einem geeigneten Gewässer verlief jahrelang im Sand. Der Weiher am Hausler-Hof, das Kiesabbaugebiet Brandstadl, der Sport- und Freizeitpark - keiner dieser Standorte bot die notwendigen Voraussetzungen. Im November 2014 entschloss sich der Gemeinderat schließlich, das Gewässer auf dem Gelände des Jugendwerk Birkenecker näher untersuchen zu lassen. Ein Gutachten wurde beauftragt. Das ließ lange auf sich warten. Doch nun liegt das Ergebnis vor. „Es hört sich nicht schlecht an“, führte Bürgermeister Harald Reents in der jüngsten Ratssitzung aus.

Weil die „Chemie-lastige“ Studie für den Laien schwer verständlich ist, hat sich das Gemeindeoberhaupt vom untersuchenden Büro in einem Vorgespräch die Details erläutern lassen. Gegenüber dem Gemeinderat führte Reents nun aus, dass die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass sich der Birkenecker Weiher grundsätzlich als Badesee eignet. Nach einem vergleichsweise trockenen Sommer habe man eine durchschnittliche Wassertiefe von drei bis vier Metern gemessen. In „normalen“ Sommern könne man, so Reents weiter, von einem Meter mehr ausgehen. Mit der Entfernung des vorhandenen, unbelasteten Schlamms könne ein weiterer Meter Wassertiefe gewonnen werden. „Der See tauscht sich täglich einmal aus“, fasste Reents eine der Kernaussagen des Gutachtens in Worte.

Die Ergebnisse werden nun dem Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt vorgestellt. Zu klären sei als nächstes die Frage der Schlammentsorgung. Ferner müsse man Planungen für eine Liegewiese angehen.

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