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Die Nachfolgerin des verstorbenen Kassenwarts Robert Hesse wurde Barbara Lachner. Rathauschef Anton Geier (l.) und Schützenmeister August Wolf (r.) hießen sie in den Reihen der Vorstandschaft willkommen.

Graf-Lodron-Schützen Haag

Raus aus der Hochwasserzone

2017 wird sicher kein einfaches Jahr werden für die Graf-Lodron-Schützen Haag, denn zusammen mit dem VfR steht heuer ein großes zukunftsweisendes Projekt ins Haus. Bekanntlich sind bei dem Hochwasser im Jahr 2013 irreparable Schäden an dem Gebäude des VfR entstanden, sodass es in diesem Jahr durch ein neues Domizil ersetzt werden soll.

Haag –Wegen des verheerenden Hochwassers musste damals der Schießstand ausgeräumt werden, die vollgelaufenen Kellerräume wurden mehrfach ausgepumpt und später gründlich gereinigt. Um den Schießbetrieb wieder in Gang zu bringen, wurden die Kellerräume trockengelegt. Alles Probleme, die künftig der Vergangenheit angehören. Schon Ende April 2017 soll nun laut VfR-Vorstand Helmut Leitl der Spatenstich für einen Neubau des VfR-Hauses erfolgen, wobei die Graf-Lodron-Schützen dann ins sichere Obergeschoß einziehen werden. Hier sollen zehn Schießstände entstehen. „Wir haben eine einmalige Chance, die wir nutzen müssen“, verkündete Haags Bürgermeister Anton Geier bei der Jahreshauptversammlung des Vereins.

Obwohl eine Lücke zwischen der Förderung und der Kalkulation für das neue Gebäude entstanden sei, stehe er zusammen mit den Gemeinderäten voll hinter dem geplanten Neubau, der auf einem Erdwall zwei Meter über der Grasnarbe entstehen soll, damit das Hochwasser der Amper keinen Schaden mehr anrichten könne. Wegen des Neubaus habe man sich bereits über drei Jahre mit der Regierung von Oberbayern und dem Landratsamt auseinandergesetzt und viel Arbeit in die Planung gesteckt, resümierte Geier, selbst seit 40 Jahren Mitglied des Schützenvereins.

In einer Power-Point-Präsentation zeigten Helmut Leitl und Schützenmeister August Wolf die Ausbaupläne für die Raumaufteilung im Obergeschoss. Geplant sind neben den zehn Schießständen ein Ruhe- und ein Auswertraum sowie eine Waffenkammer und Toiletten. Das ganze Gebäude wird barrierefrei gestaltet.

In seinem Jahresrückblick erinnerte August Wolf an die vielen Schießabende, die mit jeweils 20 bis 25 Schützen gut besucht waren. Der Schützenmeister musste zudem nach dem Tod von Kassier Robert Hesse kommissarisch die Finanzen des Vereins verwalten,. Die neue Schatzmeisterin ist jetzt Barbara Lachner – sie wurde einstimmig als Nachfolgerin gewählt.

Martin Flexeder bilanzierte die sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr. So schaffte die Mannschaft der Schützenklasse den Aufstieg in die Gauoberliga des Schützengaus. Die Jungschützen errangen den ersten Platz bei der Gaumeisterschaft 2016. Auf Platz drei landete die Jugend bei der Weihenstephaner Jugendrunde.

Jugendsprecher Christian Sorg erzählte von den gemeinsamen Ausflügen der Jungschützen zum Schlittschuhlaufen sowie zum Weltcup in Hochbrück und berichtete über das Stockschützenturnier der Vereine.

Wolfram Riedel

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